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Innere Unruhe

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Sie kennen dieses aufgewühlte Gefühl, wenn sie abends ins Bett gehen und eigentlich nur noch die Augen schließen möchten um endlich zur Ruhe zu kommen? Sie ertappen sich selbst dabei, wie ihre Stimmung plötzlich bis auf den Tiefpunkt herabsinkt? Das Gefühl unter Druck zu stehen und gehetzt zu sein, nimmt Sie schon seit längerer Zeit mit? Damit sind Sie nicht allein!

Auf einen Blick:

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Seite 1 - innere Unruhe

Über 15% der Menschen in Deutschland leiden an innerer Unruhe. Dabei können Anzeichen ganz individuell ausfallen und von Reizbarkeit bis Haarausfall reichen. Der Begriff „innere Unruhe“ ist gleichzusetzen mit dem der Nervosität. Jeder von uns hat diesen Zustand schon einmal erlebt, ob vor einer Prüfung oder dem ersten Arbeitstag in einer neuen Firma. Häufig verschwindet dieses Gefühl, sobald die auslösende Situation vorüber ist. Sie müssen also nicht beunruhigt sein, wenn Sie eine innere Unruhe vor solchen Ereignissen verspüren. Sollte Ihr Körper Ihnen jedoch deutliche Warnsignale senden, sind diese nicht zu unterschätzen. Rückenschmerzen, Magenschmerzen, Darmbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Ängste und Zittern sind nur einige vieler Symptome die auf innere Unruhe hinweisen. Schweißausbrüche und häufige Gereiztheit sind Anzeichen für Angehörige des Betroffenen. Es gibt verschiedene Ursachen für dieses Leiden, genau so wie es viele Ansätze zur Bewältigung von innerer Unruhe gibt. Nachfolgend erhalten Sie von uns einen Überblick.

Ursachen

Die meisten Ursachen für innere Unruhe sind psychisch. Beispiel hierfür können Prüfungen, Lampenfieber, Vorstellungsgespräche oder auch privater Stress sein. Die typischen Symptome lassen sich durch Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper erklären, die bei Nervosität ausgelöst werden. Unruhe ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers und war vor allem zu Zeiten unserer Vorfahren überlebenswichtig. Auch wenn lebensbedrohliche Situationen in der heutigen Zeit eher selten auftreten sollen die Stoffwechselvorgänge das Überleben durch Kampf oder Flucht sichern. Unter starker Belastung – auch wenn diese rein psychisch ist – stellt der Körper über verschiedene Hormone, wie beispielsweise Adrenalin, mehr Energie für die Muskeln zur Verfügung. Dadurch wird der Herzschlag und die Atemfrequenz erhöht und gleichzeitig das Immunsystem und die Ausscheidung über Nieren und Darm gebremst. Auf diese Weise wird der Körper leistungsfähiger.

Wenn jedoch eine Erkrankung wie Angststörung, Zwangsstörung oder Depression vorliegt kann die innere Unruhe auch darauf zurückzuführen sein. Wiederholte und ständige Nervosität und innere Unruhe können auch Anzeichen körperlicher Krankheiten sein, wie Schilddrüsenüberfunktion, Bluthochdruck oder Diabetes mellitus Typ 1. Weitere mögliche Ursachen sind Hitzschläge oder Sonnenstiche. Bei Frauen können die Wechseljahre oder ein prämensturelles Syndrom innere Unruhe verursachen und bei Kindern ein Symptom für eine Aufmerksamkeitsstörung (ADHS) sein.

Auf den nächsten Seiten können Sie nachlesen, was Sie gegen Ihre innere Unruhe tun können.

 

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