Berufsalltag managen

Work – Life – Balance, wie Sie Beruf und Alltag managen

5928 Leser / 0 Kommentare
Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)

Auf einen Blick:

1. Seite: Zum Begriff "Work-Life-Balance"

2. Seite: Was wäre ein Leben ohne Arbeit?

3. Seite: Praktische Tipps zur Work-Life-Balance

 

Seite 3 - Praktische Hinweise

Praxis: Wie können Sie für eine Verbesserung Ihrer „Work – Life – Balance“ sorgen?

Machen Sie sich zuerst einmal klar, dass es den perfekten Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben nicht gibt. Denken Sie weniger idealistisch, werden Sie zum Realisten! Gutes Selbstmanagement ist ein Grundbaustein, der zu einer Balance zwischen Arbeit und Privatleben beitragen kann. Selbstmanagement  kann das Chaos auf dem Schreibtisch lindern oder auch komplett beseitigen. Hierbei könnte Ihnen helfen:

–    Prioritäten zu setzen

–    Pläne machen

–    Listen und Kalender führen

Manchmal ist das Leben aber auch nicht planbar. Deshalb ist es wichtig, auch improvisieren zu können. Selbstmanagement hat aber auch mit dem Finden des eigenen Rhythmus zu tun.  Der Tages-, Wochen-, sowie Monats- und Jahresrhythmus spielen hier gleichermaßen eine Rolle. Ihr eigener, ganz individueller Rhythmus ist auch davon abhängig, ob Sie eher ein Nachtmensch, auch Eule genannt, oder ein Tagmensch, auch als Lerche beschrieben, sind. Der Trick dabei, ist nicht die Zeit zu managen, sondern vielmehr die eigene Energie. Sie sollten zum Beispiel nach 90 Minuten eine Pause machen. Es ist bewiesen, dass Ihre Konzentration und Ihre Kreativität nach 90 Minuten stark abfallen. Umso wichtiger ist es aber auch, Ihre Pausen sinnvoll zu nutzen. Das heißt, dass Sie auch wirklich etwas Erholsames für sich tun, wenn Sie pausieren. Sie können zum Beispiel Ihr Lieblingsgetränk in Ihrer Pause genießen oder gehen mal 10 Minuten raus, um frische Luft zu schnappen und um neue Energie zu tanken. An Ihrem Zeitmanagement können Sie natürlich auch arbeiten, wenn Sie dies als ein Problem für sich betrachten. Sie sollten zu Beginn Ihre „Zeitfresser“ identifizieren:

–    Keine Ziele, Prioritäten haben

–    Versuch, zu viel auf einmal zu machen

–    Ungeduld und keine Konzentration

–    Persönliche Desorientierung durch fehlende Struktur

–    Mangelnde Koordination, keine Teamfähigkeit

–    Unfähigkeit „Nein“ zu sagen

–    Fehlende Selbstdisziplin, Aufgaben nicht zu Ende zu bringen

–    Keine oder unpräzise Kommunikation

–    Entscheidungsschwäche

–    äußere Einflussfaktoren wie Ablenkung durch Lärm oder telefonischen Unterbrechungen

–    Unfähigkeit zu zu hören

Wie Sie bestimmt bemerkt haben, spielen soziale Kompetenzen auch hier wieder eine bedeutende Rolle. Umso mehr Sie soziale Kompetenzen beherrschen und in Ihrem Alltag umsetzen, desto leichter fällt es Ihnen auch Ihr Zeit- und Selbstmanagement besser zu organisieren. Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, empfehlen Wir Ihnen unseren Artikel „Soziale Kompetenz“ zu lesen.

Bei der Zeitplanung ist es besonders wichtig darauf zu achten, Prioritäten zu setzen. Um das zu üben, können Sie beispielsweise die anstehenden Aufgaben in Kategorien einteilen. „A“ steht zum Beispiel für „sehr wichtig“, „B“ für „mittel wichtig (nicht so dringend, sollte aber bald erledigt werden)“, „C“ für „das kann noch ein bisschen warten“, „D“ für „nicht wichtig“. Schreiben Sie sich auch auf, wann Sie diese Aufgaben am Tag erledigen möchten, wann Sie dafür Zeit haben. Erbitten Sie sich für wichtige Angelegenheiten Ruhe. Wenn die Kollegen Sie mit Zwischenfragen oder Sonstiges stören, lehnen Sie ihre Anfrage höflich ab, wenn es Ihnen gerade nicht passt. Dies fällt unter den Punkt „Nein“ sagen zu können. Versuchen Sie auch möglichst Arbeit mit Vergnügen zu verbinden. Haben Sie zum Beispiel einen sehr kundenorientierten Job und müssen oft im Rahmen Ihrer Arbeit Geschäftsessen planen und ausführen, dann haben Sie die Möglichkeit, sich ein Restaurant Ihrer Wahl auszusuchen. Vielleicht Eines, zu dem Sie immer schon einmal hingehen wollten. Insgesamt sollten Sie immer versuchen, Freude und Arbeit miteinander in Verbindung zu setzten, da es so auch einfacher fällt, anspruchsvolle, nervige Dinge zu erledigen und somit das Stresslevel zu verringern.  

Nun haben Sie Einiges zum Thema „Work – Life - Balance“ von uns erfahren. Wir hoffen, dass dieser Artikel Ihnen verständlich machen konnte, warum „Work – Life – Balance“ so wichtig für uns und unser Leben ist und wie Sie diese mit kleinen Tricks üben können. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude beim Ausprobieren! Dazu stellt Ihnen Impulsdialog Business ein vielseitiges Online – Angebot zur Verfügung. Wir hoffen, die verschiedenen Übungen können zu einer besseren Umsetzung der „Work – Life - Balance“ beitragen.

Seite 1 2 3 / Auf einer Seite lesen / PDF Download

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Bewertung des Artikels:
Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)