Berufsalltag managen

Work – Life – Balance, wie Sie Beruf und Alltag managen

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Auf einen Blick:

1. Seite: Zum Begriff "Work-Life-Balance"

2. Seite: Was wäre ein Leben ohne Arbeit?

3. Seite:Praktische Tipps zur Work-Life-Balance

 

Seite 2 - Lebenselixier Arbeit

Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens.“ - Friedrich Wilhelm Nietzsche

Ein Leben ohne Arbeit - macht aus langfristiger Sicht unzufrieden und ist ungesund  

Wie wichtig ist eigentlich Arbeit für unser Leben? Zu dieser Frage gibt es eine eindeutige Antwort: Sehr! Arbeit ist eine zweckmäßige Tätigkeit, die der Mensch braucht, um produktiv zu sein, Erfolg zu erleben, um im Endeffekt glücklicher und zufriedener leben zu können. Karl Marx, der berühmte deutsche Philosoph, Ökonom und Gesellschaftstheoretiker, beschrieb zusammen mit Friedrich Engels „die Arbeit“ in seinem Manifest einmal so :

„Wir unterstellen die Arbeit in einer Form, worin sie dem Menschen ausschließlich angehört. Eine Spinne verrichtet Operationen, die denen des Webers ähneln, und eine Biene beschämt durch den Bau ihrer Wachszellen manchen menschlichen Baumeister. Was aber von vornherein den schlechtesten Baumeister vor der besten Biene auszeichnet, ist, dass er die Zelle in seinem Kopf gebaut hat, bevor er sie in Wachs baut. Am Ende des Arbeitsprozesses kommt ein Resultat heraus, das beim Beginn desselben schon in der Vorstellung des Arbeiters, also schon ideell vorhanden war. Nicht dass er nur eine Formveränderung des Natürlichen bewirkt; er verwirklicht im Natürlichen zugleich seinen Zweck, den er weiß, der die Art und Weise seines Tuns als Gesetz bestimmt und dem er seinen Willen unterordnen muss.“ K. Marx, Kapital I, MEW 23, 193.

Unabhängig welcher politischen Richtung Marx angehörte, was er über den  Aspekt Arbeit bezüglich des Menschen sagte, macht mehr als Sinn und besteht heute noch. Heute wird immer noch über die Inhalte des Manifestes diskutiert und Themenaspekte hinterfragt. Das deutet aber nur darauf hin, dass noch ziemlich viel Kommunikationsbedarf bei diesem Thema in der Gesellschaft besteht. Auch Sigmund Freud, der berühmte Psychoanalytiker, sprach einmal über das Thema „Arbeit“, indem er sagte, dass der Mensch von Natur aus unausgeglichen sei. Diese Unausgeglichenheit sei der Motor für Engagement und Kreativität des Menschen. Diese innere Unruhe führt zu Produktivität und den Wunsch immer besser zu werden, nach Freud. Wir würden in diesem Punkt auf jeden Fall mit ihm übereinstimmen, dass innere Unzufriedenheit den Menschen antreibt, Dinge zu verbessern. Jedoch kann ständige Unzufriedenheit auch zu einem Problem, zu einer Gefahr für uns werden.

Menschen, die immer höher und weiter kommen wollen, können nämlich schnell an ihre Grenzen gelangen. Nicht dass Ehrgeiz etwas Schlechtes wäre. Im Gegenteil, dies ist eine sehr gute Charaktereigenschaft. Jedoch kann ein zu großer Ehrgeiz dazu beitragen, das Gefühl zu bekommen, ohne seine Arbeit nicht mehr leben zu können. Dies ist ein typisches Anzeichen für einen Workaholic. Es ist schön, wenn Ihre Arbeit Ihnen Spaß und Freude bereitet, jedoch haben Sie auch ein Privatleben, was Sie nicht vernachlässigen sollten. Irgendwann haben Sie nämlich auch mal Ihre Belastungsgrenze erreicht. Wenn Sie diese nicht bemerken oder auch bewusst nichts dagegen unternehmen, können Sie möglicherweise an Burnout erkranken. Bedenken Sie: „Tun Sie Alles in Maßen und nicht in Massen!“ 

 

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