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Soziale Kompetenz in der Berufswelt

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Auf einen Blick:

1. Seite: Definition soziale Kompetenz

2. Seite: Soziale Kompetenz in der Berufswelt

3. Seite: Praktische Hinweise zum Thema

 

Seite 3- Praktische Umsetzung im Alltag

 Praktische Hinweise zum Thema soziale Kompetenz – So beweisen Sie soziale Kompetenz im Alltag

Reden ist eine der zentralsten Fähigkeiten, um soziale Kompetenz zu beweisen. Doch wer viel sagt, muss nicht gleich gut, beziehungsweise effektiv kommunizieren können. Eloquenz ist nicht das einzige Merkmal von sozialer Kompetenz. Es ist genauso wichtig:

    Zuhören zu können

    zu verstehen und Verständnis zu zeigen

    zu vermitteln und erklären zu können

    Argumentationen und Debatten zu führen

    schweigen zu können

    Nein sagen können

    Auf Kritik reagieren zu können

Keine Angst, wenn Sie nicht alle dieser Fähigkeiten besitzen oder zurzeit praktisch umsetzen können. Diese lassen sich nämlich trainieren. Umso ausgeprägter diese sind, desto selbstbewusster, charismatischer und souveräner wirken Sie auf andere Menschen. Um soziale Kompetenz trainieren zu können, sollten sie sich zuerst einmal fragen:

1.: Gibt es soziale Situationen, die Ihnen immer wieder schwer fallen oder wo Sie bisher wiederholt mit dem Ergebnis unzufrieden waren?

2.: Was genau fällt Ihnen in der Situation schwer?

3.: Warum fällt Ihnen die Situation schwer? Was vermuten Sie? (Hier können Sie ihre subjektive Erklärung für Ihre Schwierigkeiten notieren. Gibt es Lernerfahrungen in Ihrer Biographie, welche zu den Schwierigkeiten geführt haben? Haben Sie vielleicht bestimmte Grundüberzeugungen oder Schemata, die ein möglicher Grund für Ihre Schwierigkeiten sein können?

4.: Wie würden Sie gerne zukünftig mit diesen Situationen umgehen? Wie würden Sie sich gerne verhalten können?

Die Fragen zur Kommunikationssituation sollen Ihnen zu Beginn helfen, herauszufinden welche sozialen Verhaltensweisen bei Ihnen nicht so stark oder vielleicht auch gar nicht ausgeprägt sind.

Zur Unterstützung ein Beispiel:

Sie haben Probleme, wenn Sie sich in Konfliktsituationen begeben? Es fühlt sich für Sie sehr unangenehm an, und Sie wollen am Liebsten dem Konflikt aus dem Weg gehen? Jedes mal, wenn Sie an einer Diskussion beteiligt sind, fühlen Sie sich persönlich angegriffen oder/und sind unzufrieden mit dem Ausgang dieser Diskussion? Wenn Sie diese Fragen mit „JA“ beantworten, dann liegt es auf der Hand, dass Sie nicht gut Konflikte begegnen und lösen können. Natürlich kann nicht jedermann diesen Charakterzug besitzen. Trotzdem ist es sinnvoll daran zu arbeiten, da Konfliktfähigkeit Ihnen dabei helfen kann, besser mit Ihren Mitmenschen kommunizieren zu können. Nicht nur Sie würden sich in solchen Situationen dann wohler fühlen, sondern auch Ihre Gesprächsteilnehmer. Wenn Sie ihr Schwäche reflektiert haben, in diesem Fall die nicht vorhandene Konfliktfähigkeit, dann ist ein möglicher nächster Schritt, die Kommunikationssituation genauer zu analysieren. Es folgt eine detaillierte Beschreibung der Situation:

Wo und wann hat die Situation statt gefunden?

Wer war an der Situation beteiligt? 

Wie ist Ihre Beziehung zu dieser/n Person/en?

Wie geht diese Person üblicherweise mit Ihnen um?

Was geschah im Verlauf des Gesprächs?

Wie verhielt sich die Person?

Wie haben Sie sich verhalten?

Womit sind Sie unzufrieden?

Was möchten Sie anders machen/Was möchten sie trainieren?

Gehen Sie den Fragen gewissenhaft auf den Grund. Zum Beispiel kann Ihre Unfähigkeit Konflikte zu lösen mit bestimmten Personen oder auch Orten zusammenhängen. Vielleicht können Sie mit Familienmitglieder gut diskutieren und sich auf Konflikte einlassen. Im Job haben Sie aber damit ein großes Problem, weil Sie eventuell nicht gut mit Autoritäten, Ihrem Chef, umgehen können. Es gibt viele verschiedene Gründe, warum jemand etwas nicht gut kann. Meist sind diese mit Angst vor etwas verbunden. Häufig fühlt es sich bestärkend und befreiend an, wenn Sie sich Ihrer Angst stellen.

„Ich hätte mit 16 gern gewusst, dass das Einzige, was zwischen uns und dem Leben steht, die eigene Angst ist, und dass man sie nicht füttern darf, indem man ihr nachgibt. Ich hätte gern gewusst, dass es keine Veränderung gibt, ohne dass man dafür mit Angst bezahlen muss, und wie wunderbar glücklich und frei es macht, Dinge zu tun, vor denen man sich fürchtet.“

Nun haben Sie einiges an Input zum Thema soziale Kompetenz von uns erhalten. Wir hoffen, dass Sie Zeit und Motivation finden, die angesprochenen Inhalte umzusetzen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude beim Ausprobieren und Trainieren! Dazu stellt Ihnen Impulsdialog Business ein vielseitiges Online – Angebot zur Verfügung. Schauen Sie doch direkt einmal hinein. Wir hoffen die verschiedenen Übungen können Ihnen bei der Integration sozialer Kompetenzen im Alltag helfen.

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