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Soziale Kompetenz in der Berufswelt

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Auf einen Blick:

1. Seite: Definition soziale Kompetenz

2. Seite: Soziale Kompetenz in der Berufswelt

3. Seite: Praktische Hinweise zum Thema

 

Seite 2 - Beruf und soziale Kompetenz

„Anerkennung ist ein wunderbares Ding: Sie bewirkt, dass das, was an anderen herausragend ist, auch zu uns gehört.“ - Voltaire

 Soziale Kompetenz in der Berufswelt – wichtiger Karrierefaktor?

Im Arbeitsleben wird häufig der Begriff „soft skills“ als Synonym für soziale Kompetenz verwendet. „Soft skills“ umfassen die Fähigkeit, das Verhalten und die Einstellungen von Mitarbeitern positiv zu beeinflussen. Der Umgang mit anderen spielt hier eine immense Rolle. Die Basis mit seinen Mitmenschen erfolgreich kommunizieren zu können, bildet im Grunde genommen, auch ein fürsorglicher Umgang mit sich selbst. Ein gutes Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Selbstdisziplin können dazu beitragen, Kommunikationsstärke zu beweisen. Denn nur, wer mit sich selbst gut umgeht und zufrieden ist, der ist auch in der Lage andere und ihre verschiedenen Ansichten zu akzeptieren und mit ihnen umzugehen. Motiviert und Teamfähig zu sein, sind Grundvoraussetzungen der sozialen Kompetenz im Hinblick auf die Interaktion mit seinen Mitmenschen. Es reicht nicht aus, nur mit Fachwissen und Können zu glänzen. In vielen Branchen sind soziale Kompetenzen fast genauso relevant wie die Fachlichen. Erfolg kann erst wirklich im Zusammenspiel einzelner Gruppen und den individuellen Interessen entstehen. In Führungspositionen, in denen man Verantwortung übernehmen muss und das eigene Wissen weiter geben sollte, bilden soziale Kompetenzen sogar ein ausschlaggebendes Einstellungskriterium. Teamfähigkeit und soziale Interaktion sind bei den Arbeitgebern besonders gefragt. Jemand gilt als sozial kompetent, wenn er auf bestimmte Situationen zwischenmenschlicher Interaktion angemessen reagieren kann. In vielen Geschäftsbereichen ist es absolut notwendig, sich in andere Personen hinein versetzen zu können. Dies vereinfacht die Kommunikation zwischen beiden Seiten und verbessert den Informationsfluss. Außerdem erhöht das Hineinversetzen in andere Personen die Erfolgschance eines Projekts oder einer Gruppenarbeit. Die interne, aber auch die Zusammenarbeit mit dem Kunden kann dadurch leichter erfolgen. Bedenken Sie aber auch, dass soziale Kompetenz nichts darüber aussagt, ob ein Mensch sympathischer oder besser ist als andere. Wie Sie zuvor gesehen haben, sind viele verschiedene Fähigkeiten Teil sozialer Kompetenz. Vor allem im Berufsleben sind einige Komponenten der sozialen Kompetenz nicht weg zu denken. Unter anderem sollten Sie verlässlich, authentisch, tolerant, belastbar und kritikfähig sein. Außerdem sind Einfühlungsvermögen, Lernbereitschaft, Frustrationstoleranz und auch Durchsetzungsstärke von Vorteil in der Arbeitswelt.

Die folgenden Aussagen, können Ihnen Hinweise geben, ob Sie diese Fähigkeiten besitzen:

1.: „Ich finde leicht neue Freundschaften, auch im Beruf.“

2.: „Ich kann andere gut motivieren und überzeugen.“

3.: „Ich kann andere kritisieren, ohne sie persönlich anzugreifen, zu verärgern.“

4.: „Ich bestärke und lobe lieber, als dass ich negatives Feedback gebe.“

5.: „Ich vertraue  anderen Menschen und gebe auch mal gern Verantwortung ab.“

6.: „Ich kann gut Kompromisse eingehen.“

7.: „Ich kann gut diskutieren, muss aber nicht immer das letzte Wort haben.“

8.: „Ich kann meine Interessen gut denen des Teams unterordnen.“

Wenn Sie einigen Aussagen nicht zustimmen können, dann seien Sie nicht frustriert. Ganz im Gegenteil. Nutzen Sie Dies, um weiter an Ihrer sozialen Kompetenz zu arbeiten. Der erste Schritt Ihre Fähigkeiten sozialer Kompetenz zu verbessern, ist erst einmal zu erkennen, wo Sie noch Schwächen haben. Sie können zum Beispiel die Aussage treffen, dass Sie nicht gut Kompromisse eingehen können. Die folgenden Seite wird Ihnen Aufschluss darüber geben, wie Sie die praktische Umsetzung sozialer Kompetenz  vollziehen können.

 

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