Berufsalltag managen

Bauch oder Kopf – wie Sie leichter richtige Entscheidungen treffen

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Auf einen Blick:

1. Seite:Rationale und intuitive Entscheidungen

2. Seite: Praktisches Beispiel

 

Seite 2 - Praktisches Beispiel

Für besonders relevante und ausschlaggebende Themen ziehen wir nichts desto trotz rationale Entscheidungen den intuitiven vor. Denn auch intuitive Entscheidungen sind fehlerhaft. Angenommen, wir haben zwei unterschiedliche Jobangebote. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit werden wir versuchen, uns durch rationales Abwägen für einen der beiden Jobs zu entscheiden. Wie gelingt uns das am besten?

Es gibt einige Methoden, die es uns leichter machen sollen, wichtige Entscheidungen erfolgreicher zu fällen. Sie sollen dabei helfen, uns über die Vor- und Nachteile bewusster zu werden, um dann diejenige Wahl zu treffen, die den größten Nutzen für uns bringt.

Die Entscheidungsmatrix ist eine der bekanntesten Methoden. Sie funktioniert wie folgt:

Zunächst notieren Sie alle Kriterien, die für Ihre Entscheidung wichtig sind. Um nochmal auf unser Beispiel der zwei Jobangebote zurückzukommen, könnten unter anderem folgende Kriterien von Relevanz sein:

Gehalt

Gestaltungfreiheiten

Verbleibende Freizeit

Urlaub

Spaß an der Arbeit

Etc.

Hierbei ist es wichtig, alle Kriterien positiv zu formulieren. Das heißt zum Beispiel, je mehr Spaß, desto besser oder je mehr Urlaub, desto besser.

Anschließend notieren Sie die beiden Jobangebote in einer Kopfzeile, sodass eine Tabelle entsteht. Das Ganze sieht dann wie folgt aus:

                                                               Jobangebot A                                                   Jobangebot B

Gehalt

Gestaltungsfreiheiten

Verbleibende Freizeit

Urlaub

Spaß an der Arbeit

 

Nun ergänzen Sie die Tabelle mit Punkten. Dabei gilt: 1 steht für nicht erfüllt und 6 für optimal erfüllt. Ist Ihnen ein Kriterium weniger wichtig, dann vergeben Sie ganz weniger Punkte für dieses Kriterium.

Ausgefüllt könnte das dann so aussehen:

 

                                                               Jobangebot A                                                   Jobangebot B

Gehalt                                                          4                                                                            6

Gestaltungsfreiheiten                             2                                                                            3            

Verbleibende Freizeit                              5                                                                            2

Urlaub                                                          4                                                                            4

Spaß an der Arbeit                                   2                                                                            5

                                                                    17                                                                          20

 

Sie können nun von dieser Matrix ablesen, welche Option die höchste Punktzahl erreicht und damit den größten Nutzen für Sie bringt.  In diesem Beispiel scheint Jobangebot B die bessere Option darzustellen.

Eine derart gestaltete Entscheidungsmethode, kann uns zwar die womöglich rational beste Option darlegen, in manchen Situationen scheinen wir jedoch nichts desto trotz nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis zu sein. Kombinieren Sie Ihren Verstand mit Ihrer Intuition! Ignorieren Sie in solchen Fällen Ihre Intuition nicht, sondern versuchen Sie diese in Ihre Entscheidung mit einzubeziehen.

Nun abschließend: Seien Sie nicht zu streng mit sich selbst! Auch wenn Sie im Nachhinein das Gefühl haben, die falsche Option gewählt zu haben, Sie haben dazugelernt und können es bei der nächsten Entscheidung, die ansteht, versuchen besser zu machen.

„Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.

 Manchmal hilft es im Leben, auch mal ein Risiko einzugehen! Haben Sie keine Angst vor Fehlern und falschen Entscheidungen!

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