Berufsalltag managen

Stressoren - lassen Sie sich nicht unterkriegen

17084 Leser / 1 Kommentar
Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)

Auf einen Blick:

1. Seite: Stressoren und Stress verstärkende Gedanken

2. Seite: Stressreaktion

 

Seite 2 - Stressreaktion

3. Stressreaktionen

(„Wenn ich im Stress bin, dann ...“)

Jeder Mensch reagiert in der aktuellen Stresssituation zunächst mit einer biologischen Antwort nach dem Grundmuster „Raufen oder Laufen“. Automatisch verändert sich der Gesamtzustand des Organismus, denn der Mensch reagiert als ganzheitliches System. Dazu gehört, dass sich auch unsere Wahrnehmung verändert. Reize, die den Stress auslösen werden vorrangig wahrgenommen. Man spricht dabei von einer Wahrnehmungseinengung, also einer Art „Tunnelblick“. Es folgen Konzentrationsschwierigkeiten. Außerdem fühlen wir uns angespannt, unruhig, ängstlich, sind panisch und spüren eine Fülle an Emotionen. Das Resultat daraus ist entweder Flucht oder Angriff.

Des Weiteren finden in unserem Körper vegetativ-hormonelle Ausschüttungen von Adrenalin und Cortisol statt. Dadurch erhöhen sich die Atemfrequenz und Blutdruck, Zucker- und Fettvorräte werden gelöst, Verbrennungsvorgänge beschleunigt und Schweißreaktionen treten auf. Durch das Hormon Hydrocortison sinkt außerdem unsere Immunabwehr. Der Blutgerinnungsfaktor erhöht sich, Magen und Darm reduzieren ihre Aktivität und die Sexualfunktion wird vorübergehend eingeschränkt. Es kann auch zu Durchfall-, Übelkeitserscheinungen und Erbrechen kommen. Die gesamte Skelettmuskulatur ist gespannt, und wird vermehrt durchblutet- sie ist sozusagen „sprungbereit“.

Stressreaktionen sind die körperlichen und seelischen Antworten auf Belastungen und Anforderungen. Sie zeigen sich auf drei verschiedenen Ebenen: körperliche Ebene, Verhaltensebene, Bewertungsebene.

Der Stress wird als negativ empfunden, wenn er dauerhaft und häufig auftritt und weder körperlich noch psychisch kompensiert werden kann. In diesem Fall  fühlt sich  der Stress unangenehm und bedrohlich an. Man ist überfordert. Daher  ist es  wichtig den richtigen Umgang mit Stress zu lernen.  Achten Sie auf die Warnsignale, die Ihnen ihr Körper  sendet. Ihr Körper kommuniziert mit Ihnen. Für Ihre Gesundheit ist es wichtig, dass Sie auf ihn hören.
 
Auswirkungen bei länger andauerndem Stress

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Umwelteinflüsse. Es ist wichtig, dass Sie erkennen welche dieser äußeren Faktore Ihre Stressfaktoren sind. Denn nur so können sie gezielt lernen, wie man richtig mit Ihnen umgeht. Sie sollten lernen sich bewusst zu entspannen. Empfehlenswert sind Übungen, die sich leicht in Ihren Alltag einbauen lassen und/oder in akuten Situationen helfen.

In der Lernmappe "Stress im Alltag" können Sie intensiver lernen, was Stress ist und welche Stressmechanismen es gibt. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie sie im Alltag mit Stresssituationen umgehen können und helfen Ihnen, diese zu vermeiden. Sie erhalten ausführliche Informationen, Übungen und Videos zum Thema „Stressbewältigung“.

 

Seite 1 2 / Auf einer Seite lesen / PDF Download

Ein Kommentar

Schöner Beitrag und gute Tipps, Danke!
Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)
Lizzwee

Kommentar schreiben

Bewertung des Artikels:
Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)Stern (leer)