Auf einen Blick:
1. Seite: Die Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken
2. Seite: Die Auswirkungen
Seite 2 - Die Auswirkungen
Sozialer Druck kann sich auf vielfältige Weise auf Körper, Geist und Psyche von Betroffenen auswirken, z.B. in der Form von permanentem Stress, Magenbeschwerden oder Schlafstörungen. Besonders wenn Nutzer viel negatives Feedback bekommen, sinken Lebenszufriedenheit und Selbstwert (siehe dazu: Valkenburg, Peter and Schouten 2006). Jeder Nutzer, besonders aber solche die viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen, sozial ängstlich sind oder sich in einer Krise befinden, sind hier gefährdet.
Was lässt sich dagegen tun? Während die Forschung zum Thema noch am Anfang steht, lassen sich schon einige Hinweise geben, um sozialen Netzwerkstress zu mildern, besser damit umzugehen oder ihn gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die folgenden Punkte sind dabei wichtig:
- Netzwerkpflege, d.h. nicht jeden als Kontakt annehmen oder auch „stressige“ Kontakte bewusst wieder entfernen. Alternativ können bei vielen sozialen Netzwerken auch die Privatsphäre-Einstellungen für einzelne Kontakte geändert werden.
- Weniger öffentlich posten (z.B. Facebookwall), lieber private Nachrichten/ Chat nutzen.
- Bewusste Auszeiten vom sozialen Netzwerken nehmen.
- Training von sozialen Kompetenzen, um besser mit sozialem Stress umzugehen-
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