Auf einen Blick:
1. Seite: Eigene Leistungen abwerten
2. Seite: Ursachen der Selbstabwertung
3. Seite: Tipps für einen besseren Selbstwert
Seite 2 - Ursachen der Selbstabwertung
Das führt mich zu der Frage: Wie entsteht der Selbstwert? Wenn eine Person ein gutes Selbstwertgefühl besitzt, hat sie das Gefühl wertvoll zu sein - trotz ihrer Schwächen und Fehler. Wer in seiner Kindheit angenommen und geliebt wurde, das Gefühl hatte, willkommen zu sein und erlebt hat, dass man ihm etwas zutraut, der tut sich meist leichter, von seinem Selbstwert überzeugt zu sein. Wer dagegen im Kindesalter häufig kritisiert, abgelehnt, gehänselt oder missbraucht wurde und viele Misserfolgserlebnisse erlebt hat, denkt innerlich oft „nicht in Ordnung“ zu sein. Er hat sich ein unsicheres Selbstkonzept und damit ein eher mangelndes Selbstwertgefühl ausgeprägt. Und auch als Erwachsene wirken die Gedanken, die sich seit der Kindheit eingebrannt haben, und machen dann diese Person weiterhin im Inneren klein. Eine oft automatisch ablaufende Bewertung redet dabei dem Betroffenen ein, dass er minderwertig, nicht gut genug oder nicht liebenswert sei.
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