Die paranoide Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet von tiefem & übertriebenem Misstrauen, Streitsucht, besonderer Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, dem Nachtragen von Kränkungen und ständiger Annahme von Verschwörungen, um Ereignisse und Erlebnisse zu erklären. Der Therapieschwerpunkt liegt auf dem Ausbau der sozialen Kompetenz. Nutzen Sie Impulsdialog , um Ihre Gefühle klarer zu kommunizieren, Ihre Selbstsicherheit zu stärken und Ihre Interaktionsfähigkeiten zu trainieren.
Auf einen Blick:
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Seite 1 - Überblick Paranoide Persönlichkeitsstörung
Betroffene Personen haben die Neigung, Handlungen und Äußerungen anderer Personen häufig als feindlich oder verächtlich misszudeuten. Neutrale und freundliche Handlungen anderer werden als feindlich, herabsetzend oder verachtend erlebt. Es besteht also eine hohe Selbstbezogenheit mit häufigem Groll und vielen Mutmaßungen. Es wird davon ausgegangen, dass etwa 0,5 bis 2,5 Prozent der Gesamtbevölkerung davon betroffen sind.
Beispiele für paranoide Störungen können Folgende sein:
Sensitiver Beziehungswahn
Zum Beispiel bei einer vermeintlichen beruflichen Zurücksetzung. Nach einem beschämenden Erlebnis oder einer moralischen Verfehlung vermutet der Betroffene anschließend überall Anspielungen auf seine „Niederlage“. Alle Aussagen von Kollegen werden in diese Richtung gedeutet und es besteht die Vermutung, dass alle hinterrücks feindlich über ihn reden. 
Fixierte unbegründete Eifersucht
Es besteht eine unberechtigte Verdächtigung hinsichtlich der sexuellen Treue des Partners. Dabei wird auf starrsinnigen und streitsüchtigen Argumenten verharrt, welches sich in wahnhaften Zügen verdeutlicht.
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