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Das Prozessmodell gesundheitlichen Handelns (HAPA)

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Auf einen Blick:

1. Seite: Überblick Prozessmodell gesundheitlichen Handlens

2. Seite: Die Anwendung des HAPA

3. Seite: Nutzen des HAPA

4. Seite: Zusammenfassung

 

Seite 2 - Die Anwendung des HAPA

 

Wie bereits erwähnt, besteht das Modell aus drei Phasen, welche nochmals unterteilt werden können. Am Anfang jeder Planung steht die Motivation. Die motivationale erste Phase ist dadurch gekennzeichnet, wie sich eine Person selbst einschätzt. Welches Ergebenis erwarte ich? Inwieweit habe ich selbst Einfluss auf das Erbegnis (Selbstwirksamkeitserwartungen)? Und welche Risiken entstehen dabei? Also inwiefern stellen die eigenen Handlungen und das eigene Verhalten eine Gefährdung der Gesundheit dar? Die Wahrnehmung der Risiken gibt dann den Anstoß für die sog. Intentionsbildung, also DASS eine Veränderung des Verhaltens eintreten sollte.

 

                                                       Abb. 1: Das Prozessmodell gesundheitlichen Handels (HAPA nach Schwarzer 1992)

Zunächst werden die positiven und negativen Aspekte einer möglichen Verhaltensänderung überdacht und abgewogen. Im selben Moment prüft man die eigene Willensstärke, verbunden mit der Entwicklung einer Intention. Ein nächster wichtiger Zwischenschritt ist die Planung der Verhaltensänderung, welche das Sprungbrett in die volitionale Phase darstellt. Die gebildete Intention soll nun in Verhalten umgewandelt werden, z.B. mittels Trainings- oder Ernährungsplänen. Das Erstelllen solcher Pläne zeigt nicht nur den guten Willen, sondern ist bereits Ausdruck der aktiven Phase, also eine erste konkrete Handlung auf dem Weg, das gesetzte Ziel zu erreichen.

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