Selbstbewusstsein stärken

Selbstvertrauen durch Akzeptanz fördern

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Bin ich mit mir selbst zufrieden? Viele Menschen können diese Frage nicht eindeutig mit „Ja“ beantworten, zu sehr stören sie sich an ihrem Aussehen, ihrer Persönlichkeit oder ihren eigenen Fähigkeiten. Grundsätzlich jedoch hat jeder einzelne das Bedürfnis, die eigene Person positiv wahrzunehmen oder zumindest vor seiner Umwelt positiv darzustellen. Denn jeder Mensch strebt nach einem positiven Selbstwert, welcher mit einem großen Selbstvertrauen einhergeht. Nutzen Sie Impulsdialog, um Ihre Stärken und Schwächen kennenzulernen und fangen Sie an sich mit allen Facetten wertzuschätzen. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Sie haben es verdient!

Auf einen Blick:

1. Seite: Was ist Selbstvertrauen?

2. Seite: Auswirkungen

Seite 1 - Was ist Selbstvertrauen?

Selbstwert und Selbstvertrauen bezeichnen psychologische Konstrukte, welche eine Bewertung des Selbst sowie der eigenen Fähigkeiten beinhalten. Durch diese Bewertung, welche positiv wie negativ ausfallen kann, wird sowohl das alltägliche Denken, Handeln und Erleben, als auch das Verhalten beeinflusst. Dabei wird der Selbstwert als relativ stabiles Persönlichkeitsmerkmal  betrachtet, welches eine globale, also situationsübergreifende Bewertung des Selbst und aller persönlichen Eigenschaften umschließt. Im Gegensatz dazu kann Selbstvertrauen als Persönlichkeitseigenschaft oder als situationsspezifischer, variabler Zustand betrachtet werden.

Im Allgemeinen versteht man unter Selbstvertrauen das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um verschiedene Aufgaben erfolgreich lösen zu können bzw. Handlungen zu organisieren und auszuführen. Unterschieden wird zwischen internalem und externalem Selbstvertrauen. Zu internalem Selbstvertrauen zählen: Kompetenzvertrauen (Fühle ich mich diversen Herausforderungen grundsätzlich gewachsen?), soziales Selbstvertrauen (Gehe ich ristkante Beziehungen ein, auch wenn mein Vertrauen missbraucht werden könnte?) und handlungsorientiertes Selbstvertrauen (Habe ich bei der Umsetzung von Zielen eine optimistische und mutige Herangehensweise?). Hingegen bezieht sich das externale Selbstvertrauen auf das fatalistische Selbstvertrauen (Glaube ich an eine „höhere Macht“?) und das soziale Netzwerkvertrauen (Werde ich soziale Unterstützung für mein Vorhaben erhalten?).

Doch ist ein hohes Selbstvertrauen generell positiv?  Es konnte gezeigt werden, dass ein hohes Selbstvertrauen sowie ein hoher Selbstwert auch zu einem starken Durchsetzungsvermögen führt (Özsaker, 2013). Des Weiteren können dadurch stressauslösende Situationen wie das Vortragen einer Präsentation besser bewältigt werden (Elfering & Grebner, 2011). Zudem sind Menschen mit hohem Selbstvertrauen weniger ängstlich (Keng & Liao, 2013) und können ihre eigenen Bedürfnisse klar äußern (Ullrich & de Muynck, 1998).  Überdies fällt es ihnen leichter, Entscheidungen zu treffen (Chuang et al., 2013). Im Gegensatz dazu kann ein gering ausgeprägtes Selbstvertrauen zu Angststörungen, Zwangsstörungen und Hoffnungslosigkeit führen (Krampen & Hank, 2004).

 

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