Persönlichkeit entwickeln

Selbstmotivation - Wie Selbstmotivierung den Weg zum Ziel erleichtert

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„Hindernisse können mich nicht aufhalten; Entschlossenheit bringt jedes Hindernis zu Fall.“ - Leonardo da Vinci

Wollen Sie mit schlechten Angewohnheiten brechen und diese dauerhaft verändern? Egal ob im Privaten, Freundeskreis, Beziehungen oder im Beruf - Impulsdialog kann Ihnen helfen, Ihre Selbstmotivation zu trainieren und Ihnen einen passenden Umgang mit der Umsetzung und dem Timing zu ermöglichen.

Auf einen Blick:

1. Was bedeutet Motivation?

2. Was ist Prokrastination? 

3. Was motiviert wirklich?

4. Der Weg zum Ziel!

 

Was bedeutet Motivation?

Ehrgeiz ist der Geheimnis leistungsmotivierter Menschen. Tatsächlich steckt die Fähigkeit sich selbst zu motivieren dahinter. Motivation beschreibt das Zusammenspiel von Volition, Emotion, Handlung und Zielen. Unter dem Begriff Volition versteht man den Willen "Ziele und Wünsche in die Tat umzusetzen". Diese werden in der Regel von Emotionen begleitet. Unter Handlung versteht man ein beabsichtigtes Verhalten, dass zielgerichtet ist.

 

Was ist Prokrastination?

Der Begriff „Prokrastination“ stammt aus dem Lateinischen, setzt sich aus den Worten pro (= „für“) und cras (= „morgen“) zusammen und bedeutet ständiges Aufschieben. Aufgaben werden nicht direkt erledigt, sondern immer wieder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das Aufschieben führt dabei nur zu einer kurzfristigen Entlastung. Langfristig türmt sich ein großer Stressberg auf, der zu viel Anspannung und Frustration führt. Dieses pathologische Aufschiebeverhalten wird oft als eine Willensschwäche oder Faulheit angesehen. Prokrastination ist jedoch ein ernsthaftes Problem der Selbststeuerung unter dessen Folgen die Betroffenen erheblich leiden. Sobald sich das Aufschieben zu einer Beeinträchtigung in diversen Lebensbereichen entwickelt, sollte es behandelt werden. Unbehandelt kann es die Ursache psychischer Belastungen und Symptome werden.

Was motiviert wirklich?

"Das Geheimnis unseres persönlichen Erfolges, ist das zutiefst menschliche Bedürfnis, unser Leben selbst zu bestimmen, zu lernen, Neues zu erschaffen.“ Mit diesem Satz benennt der Wirtschaftsjournalist Pink wichtige Antriebe der Motivation. Wie werden diese jedoch konkret umgesetzt? Die Entschlossenheit zur Durchführung einer Aufgabe beginnt mit dem Abwägen, gefolgt von der Planung, sowie der Koordination und den Realisierungsmöglichkeiten des gesetzten Zieles. Positiv denken begünstigt positive Emotionen. Denn das Denken selbst kann gesteuert werden. Negative Gedanken können durch Visualisierung der zu bewältigenden Aufgabe durch Positive ersetzt werden. Selbstwirksamkeit und Entscheidungsfreiheit fördern Enthusiasmus, Kreativität und Ausdauer.

Einen Überblick über wichtige Bereich zur Motivationssteigerung erhalten Sie im Folgenden. Weitere konkrete Strategien und Impulse finden Sie in unseren Trainings oder bei spezialisierten Motivationstrainern in Form eines Hörbuchs.

 

Der Weg zum Ziel

Bewährt haben sich neben der Willenskraft folgende Fähigkeiten: 

Aufmerksamkeitskontrolle

Diese Fähigkeit beherrschen Menschen unterschiedlich gut. Fokussieren Sie sich auf Ihr Ziel und lassen Sie sich vor dessen Erreicht nicht ablenken. Wir neigen alle dazu uns ablenken zu lassen. Vermeiden Sie Ablenkungsquellen! Telefon oder Handy sind die Zeiträuber Nr. 1. Schalten Sie sie aus und überwachen Sie Ihre sozialen Netzwerke nicht ständig. Unsere Aufmerksamkeit kann nicht unendlich viele Reize auf einmal verarbeiten und jede Unterbrechung stört zusätzlich Ihre Konzentration. "Multitasking" bei Aufgabenerfüllung bedeutet aber meist, dass wir unsere Aufmerksamkeit verteilen und somit alles nur mit geminderter Konzentration angehen können. Somit kommt es zu einem Leistungsabfall, zu einer erhöhten Fehleranfälligkeit und schließlich einer verzögerten Aufgabenbewältigung. Wenn Sie also stressfreier anstehende Aufgaben erfüllen wollen, dann fokussieren Sie sich nur auf eine Aufgabe.

Emotionskontrolle

Emotionen spielen eine große Rolle und können das Denken überlagern. Sie haben einen evolutionären Ursprung und sicherten unseren Vorfahren das Überleben. Angst, Wut und Traurigkeit sind Basisemotionen, die positive Gefühle, wie Freude, verdrängen können. Ist es jedoch möglich eine gewisse Kontrolle über Emotionen zu bekommen? Menschen haben unterschiedliche Fähigkeiten mit Ihren Emotionen umzugehen und diese müssen zuerst wahrgenommen werden. Nur in dem vollen Bewusstsein der eigenen Emotionen können sie gedanklich gelenkt oder gesteuert werden. Versuchen Sie negative Gedanken auszublenden, entspannen Sie sich und versuchen Sie bewusst und ruhig zu atmen. Stellen Sie sich positive Dinge vor. Unterschiedliche Aktivitäten z. B. Sport, Meditation oder Yoga können die Intensität negativer Gefühle regeln und diese sogar in einen positiven Gefühlszustand wandeln. Lenken Sie Ihre Gedanken, in dem Sie sich auf Ihre Stärken konzentrieren oder verschieben Sie bewusst Ihre Gedanken auf einen späteren Zeitpunkt. Schreiben Sie sich dazu alle Ihre Gedanken auf und lassen Sie sie so im Hier und Jetzt los. Wenn Sie möchten, können Sie sich später Ihren notierten Gedanken widmen. Seien Sie dabei ehrlich zu sich selbst, nur dann können Sie die Ursache der Gefühle herausfinden und eine Balance der Emotionen herbeiführen.

Misserfolgsbewältigung

Der Umgang mit Misserfolgen muss gelernt sein. Rückschläge kommen immer wieder vor und auch aus negativen Erlebnissen kann man lernen Misserfolge zu überwinden. Sehen Sie Misserfolge nicht als Versagen an, schämen Sie sich nicht, grübeln Sie nicht zu lange und bleiben Sie optimistisch.

Motivationskontrolle

Wenn das Durchhaltevermögen nachlässt, machen Sie eine Pause! Kurze Auszeiten sind wichtig, um den Kopf frei zu bekommen, neue Energie zu schöpfen und so wieder die Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Wissenschaftler geben als Orientierung, dass nach 90 Minuten hoher Konzentration mindestens 5 Minuten Pause gemacht werden sollte. Pausen sind ein wichtiges Mittel, um ein hohes Leistungsniveau zu erhalten. Wenn Ihre Motivation nachlässt, visualisieren Sie Ihr Ziel und denken Sie an die positiven Anreize die mit diesem verbunden sind. Machen Sie sich die Sinnhaftigkeit Ihrer Aufgabe bewusst und denken Sie an Ihre (langfristigen) Ziele dabei. Dies hilft die Motivation aufrecht zu erhalten. Setzen Sie sich zudem auch Belohnungen für nach der Aufgabenerfüllung, an die sich schon während der Bearbeitung denken können.

Umweltkontrolle

Achten Sie auf Ihre individuellen Bedürfnisse und regeln Sie entsprechend störende Umweltfaktoren. Diese Rahmenbedingungen sind entscheidend für Ihre Leistungsfähigkeit. Dabei sind auf Bedingungen wie Raumambiente, Lüftung, Lärmpegel und Temperatur zu beachten. Sorgen Sie dafür, dass der Rahmen angenehm auf Sie wirkt, so dass Sie sich vollkommen auf Ihre Aufgabe konzentrieren können.

 

Wir hoffen, dass Sie mit dieser Zusammenfassung einen guten Überblick erhalten haben. Gerade das Thema Prüfungsangst ist häufig mit Motivationproblemen und Prokrastination verbunden. Für konkrete Bewältigungsstrategien und Handlungsmöglichkeiten können wir Ihnen das Trainingsmanual "Prüfungsangst" empfehlen. Dies finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen bei anstehenden Aufgaben viel Motivation und ein gutes Gelingen!

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