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Suchtmittel Arbeit – Wie Sie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter erhalten

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Man sollte meinen, jeder Arbeitgeber hätte ihn gerne. Den Über-Workaholic, der für seinen Job brennt, die Arbeit mit nach Hause nimmt und alle anderen Interessen, sogar die eigene Familie, hinter den Beruf stellt. Ungern sagt man da als Chef oder Vorgesetzter: „Tritt kürzer!“ Dabei wird oft der augenscheinliche Fleiß mit der tatsächlichen Effizienz verwechselt. Das Problem kommt spätestens zu Tage, wenn die zumeist wichtigen Mitarbeiter gesundheitsbedingt ausscheiden.

Suchtkrankheit Workaholismus - Krankheit auf Raten

Workaholismus ist eine Krankheit unserer heutigen Leistungsgesellschaft. Bei der Arbeitssucht handelt es sich jedoch, genau wie bei anderen Suchterkrankungen, um ein ernstzunehmendes Problem. Besonders Arbeitgeber glauben oft, dass ein arbeitssüchtiger Angestellter wie ein Lottogewinn ist. Dabei ist es die Ziellosigkeit, die zu geringer Effizienz und vielen Fehlern führt, und die es durch noch mehr Arbeit wieder auszugleichen gilt. Der Teufelskreis, in dem der Süchtige sich befindet, wird nicht erkannt, die Gesundheitsrisiken ignorriert.

Die Droge Arbeit wird in allen Gesellschaftsschichten konsumiert und wirkt sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Trotzdem wird die Diagnose Workaholismus in den Systemen der Krankenkassen nicht als eigenständige Sucht aufgeführt. Und unsere Leistungsgesellschaft fördert sie sogar. Doch langfristig führt das gestörte Verhältnis zum Job nicht zu Mehrleistung, sondern zu einem Burnout.

Eine Studie der AOK belegt, dass die Sucht nach Arbeit längst kein Nischenproblem mehr ist:

  • 10,8% Arbeitnehmer sind arbeitssüchtig
  • 14% der Arbeitnehmer sind gefährdet, arbeitssüchtig zu werden

(Quelle: Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der Krankenkasse AOK (WIdO))

Problematisch ist, dass der Workaholic seine Sucht leugnet oder es selbst nicht erkennt, bevor es zu spät ist. Die Folgen einer Job-Sucht sind verheerend: Konzentrationsstörungen, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Herzprobleme, Angstzustände und Depressionen. Und mit diesen Folgen kämpft auch Ihr Unternehmen. Die Studie „Die Droge Arbeit“ errechnete 2005, dass ein Workaholic seinem Unternehmen im Laufe seiner Karriere ca. 200.000 € kostet. Das Kompensieren des Arbeitsausfalls nimmt in dieser Summe den größten Teil ein. Umso wichtiger ist es für Sie als Unternehmer oder Personalverantwortlicher, frühzeitig die Gefahr zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Mit einem Mitarbeiter-Check von Impulsdialog können Sie das Gesundheitsrisiko Ihrer Mitarbeiter evaluieren und erfassen. Fordern Sie jetzt kostenfrei eine Analyse an: Zum Kontaktformular.

Workaholismus bei Mitarbeitern erkennen und verbessern

Die Entstehung einer Arbeitssucht lässt sich in vier Phasen einteilen. Um die Gefahren besser zu verstehen, haben wir Ihnen diese hier aufgelistet:

Einleitungsphase:
Erste Schuldgefühle bei nicht Erreichen des Arbeitszieles führen dazu, dass der Betroffene anfängt, in seiner Freizeit zu arbeiten.
Kritische Phase:
Es kommt zur offenen Konfrontation, dass die Arbeit der Lebensmittelpunkt ist wird mit einer aggressiven Grundhaltung und Ausreden gerechtfertigt.
Chronische Phase:
Die zu hohe Belastung wird manifestiert, es ist dem Betroffenen nicht mehr möglich, abzuschalten. Immer stärker werdende Schuldgefühle können bereits in dieser Phase zu Depressionen führen.
Endphase:
Der Zusammenbruch. Es kommt zu einem akuten Einbruch der Leistungsfähigkeit.

Darum ist es wichtig, eine stetige und aktuelle Übersicht über die Mitarbeiterfaktoren zu besitzen. In unserem monatlichen Reports für Arbeitgeber erhalten Sie als Vorgesetzter regelmäßiges Feedback über den Gesundheitszustand Ihrer Mitarbeiter.

Impulsdialog - Frühwarnsystem für Workaholics

Erkennen lässt sich der Workaholismus meistens erst, wenn es zu spät ist. Sowohl für die Prävention, aber auch für die ideale Bekämpfung einer Arbeitssucht gibt es jetzt die Impulsdialog Lernplattform.

Mit der Lernplattform von Impulsdialog fördern Sie nicht nur die Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und Motivation Ihrer Mitarbeiter, sondern beugen auch adäquat der Überforderung Ihrer Mitarbeiter vor - und reduzieren so die Gefahr eines Workaholismus. Dies geschieht automatisiert über unsere Onlineplattform, in denen Psychologen und Trainer monatliche Trainingsinhalte bereitstellen, die die Mitarbeiter dort abholen, wo sie aktuell stehen. Gemeinsam mit unseren Forschungspartnern begleiten wir seit 2012 namhafte Unternehmen bei der Personalentwicklung - nur 2 Stunden Onlinetraining im Monat weisen hier bereits nachhaltige Lerneffekte auf. Wir schicken Ihnen monatlich einen Feedback-Report zu, in dem über 80 Leistungsdaten Ihrer Mitarbeiter erfasst und dokumentiert werden. Behalten Sie den Überblick über die Gesundheit, Motivation und Produktivität Ihrer Mitarbeiter und setzen Sie so die verborgenen Potenziale frei. Impulsdialog passt die wissenschaftlichen Onlinetrainings automatisch jeden Monat auf die Potenziale Ihrer Mitarbeiter an - Erleben Sie so die Entwicklungserfolge in den monatlichen Reports hautnah mit. Durch gezieltes Feedback und fachlichen Verbesserungsvorschlägen von Impulsdialog optimieren Sie alle relevanten Unternehmensbereiche, setzen neue Mitarbeiterpotenziale frei und reduzieren somit Unternehmensausfälle. 
Probieren Sie es aus, mit einem unserer kostenfreien Testlogins für Arbeitgeber. Melden Sie sich heute noch bei uns und überzeugen Sie sich selbst.

Die Impulsdialog Lernplattform - Prävention und Nachsorge gegen Workaholismus und Optimierung der Mitarbeiterpotenziale.

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  • Optimierung der Mitarbeiterressourcen für eine ideale Arbeitseinstellung
  • Stärkung der Gesundheit Ihrer Mitarbeiter
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