Berufsalltag managen

Kommunikation – der Erfolgsfaktor N°1 in führenden Unternehmen

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Zahlreiche Angestellte vermissen sie, viele Arbeitgeber unterschätzen ihre Kraft - dabei birgt sie den Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens: KOMMUNIKATION. Im Arbeitsalltag entpuppt sich die Übermittlung von Informationen meist als großes Hindernis. Die meisten Fehler entstehen aufgrund mangelnder oder fehlinterpretierter Information. Doch wie kommuniziert man im Berufsleben effektiv? Und welche Auswirkungen hat Kommunikation, richtig angewandt, auf das Unternehmen? Das erfahren Sie im folgenden Artikel.

 Auf einen Blick:

1. Seite: Kommunikationsmedien

2. Seite: Tipps zur Kommunikation 

Seite 1 - Was ist Kommunikation?

Kommunikation ist zunächst einmal die wichtigste Form der Einwirkung auf andere Menschen. Sie stellt dabei immer einen absichtlichen Austausch von Informationen dar und ist mit einem Ziel verbunden: Der Sender möchte dem Empfänger durch seine Mitteilung dieses Ziel näherbringen. Dabei ist auch immer entscheidend, welches Medium der Sender für die Übermittlung der Informationen wählt.

Welche Kommunikationsmedien sollten wann verwendet werden?

Face-to-face-Interaktion, Informationsaustausch per E-Mail, Telefongespräche, Videokonferenzen, Printmedien, Social Media und viele weitere Möglichkeiten der Informationsweitergabe bieten sich an. Nicht nur für den unternehmensinternen Austausch, sondern auch für das Marketing ist die Wahl des passenden Kommunikationsinstruments von entscheidender Bedeutung.

Man sollte sich bei der Wahl des Mediums folgende Fragen stellen:

Welches Ziel soll mit der Informationsübermittlung erreicht werden?

Um Mitarbeiter über Aufgaben und Zielvorgaben zu informieren, sollte möglichst der direkte Weg der mündlichen Kommunikation gewählt werden. Eine zusätzliche schriftliche Aufgabenbeschreibung schafft Sicherheit. Zudem sollten Sie wissen, was Sie mit der Übergabe der Informationen erreichen wollen: Wollen Sie Mitarbeiter motivieren? Oder wollen Sie im Team Informationen austauschen? Wollen Sie Anweisungen für die Umsetzung von Zielvorstellungen geben? Wollen Sie effektiv um Kunden werben?

Je nachdem muss die Wortwahl, die Genauigkeit und das Medium zur Übermittlung der Informationen angepasst werden.

Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?

Beachtet werden sollten hierbei das Alter, die Internetaffinität, der Sozioökonomische Status und die Interessen der Zielgruppe. Dementsprechend muss das Medium und die Sprache angepasst werden. Eine zielgruppengerechte Aufarbeitung der zu übermittelnden Informationen ist entscheidend für den Kommunikationserfolg eines Unternehmens.

Welches Medium nutzt die Zielgruppe am häufigsten?

Ein junges Kollegium bzw. eine junge Kundschaft ist vermutlich internetaffiner als eine ältere Belegschaft bzw.  Kundschaft, vor allem was Social Media betrifft. 

Wie komplex ist der zu übermittelnde Inhalt der Nachricht?

Die Vermittlung von Routinenachrichten, wie etwa eine Terminbestätigung, kann einfach schriftlich erfolgen, da Missverständnisse hierbei unwahrscheinlich sind. Nichtroutinenachrichten, wie etwa die Begründung für eine Entlassung oder eine Planbesprechung, sind schwieriger verständlich und bedürfen oftmals einer Erklärung. Die Möglichkeit der direkten Rückmeldung beugt hierbei Missverständnissen vor: Face-to-face-Interaktionen oder Videokonferenzen werden empfohlen.

Ein Medium ist dabei umso reichhaltiger,

Je schneller eine Rückmeldung auf die dargebotene Information erfolgen kann

Je mehr Kommunikationskanäle (mündlich, schriftlich, nonverbal) zur Verfügung stehen, um die Informationen zu vermitteln

Je stärker Kommunikation sich individuell prägen lässt

Je vielfältiger die Kodes (Mimik, Gestik, Sprache) eingesetzt werden können

Schriftliche Kommunikation über Briefe, E-Mails, Print-Medien, das schwarze Brett oder Erinnerungszettel haben den Vorteil, dass sie sich beliebig lang als Belege aufbewahren lassen. Bei Anweisungen oder Umstrukturierungsplänen im Unternehmen kann dies sehr hilfreich sein, wenn die Formulierungen sorgfältig und klar gewählt sind. Ein Nachteil ist in diesem Fall der höhere Zeitaufwand und das Ausbleiben der Möglichkeit eines unmittelbaren Feedbacks: man weiß nicht sofort, ob der Empfänger die Botschaft erhalten und richtig verstanden hat, was ein Produktivitätshinderniss darstellen kann. In jedem Fall ist die mündliche Kommunikation der sicherste Weg, um Missverständnisse zu vermeiden, da eine unmittelbare Rückmeldung durch den Empfänger ermöglicht wird. 

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