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Geistige Fitness bis ins hohe Alter

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Viele – und vor allem ältere - Menschen leiden in Deutschland gegenwärtig an einer Demenzerkrankung und die Diagnose ist auch für Angehörige immer schockierend. Die Ursachen einer Demenzerkrankung und die daraus resultierenden Therapiemaßnahmen sind noch immer nicht geklärt. Doch wie kann man Demenz schon im frühen Stadium erkennen und wie kann man gegen die Vergesslichkeit am besten vorbeugen?

Auf einen Blick:

1. Seite: Demenz - Begriff und erste Symptome

2. Seite: Praktische Tipps

 

Seite 1 - Was bedeutet Demenz?

1,6 Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen. Zwei Drittel der Erkrankten haben ihr 80. Lebensjahr erreicht. Die Rede ist von der Demenzerkrankung, die sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu einer Volkskrankheit und somit auch zu einem weltweiten Gesellschaftsproblem entwickelt hat. Durch den demografischen Wandel werden jedes Jahr mehr Neuerkrankungen als Sterbefälle der Betroffenen bekannt, was zu einer Zunahme der demenzkranken Menschen führt. Der Begriff Demenz kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „ohne Geist“. Die Erkrankung wird definiert als Abbau von kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten und kann dazu führen, dass alltägliche Kompetenzen verloren gehen. Genau dieser Punkt unterscheidet das Krankheitsbild von der normalen Altersvergesslichkeit. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimererkrankung, die nach ihrem Entdecker Alois Alzheimer benannt wurde. Des Weiteren ist eine Heilung trotz eingängiger Forschung noch nicht möglich, sodass die Demenz irreversibel verläuft und die Lebenserwartung drastisch verkürzt. Dennoch kann man die Krankheit früh erkennen und schon in jungen Jahren für eine geistige Fitness vorsorgen.

Symptome schon im frühen Stadium

Aufgrund der weiten Verbreitung dieser Krankheit und ihrer unmöglichen Heilung machen sich Angehörige schnell Sorgen. Die Gedanken kreisen um die Frage über geeignete Altersheime und die Pflege der Betroffenen. Man sollte dennoch sehr genau zwischen einer normalen altersbedingten Vergesslichkeit und den Symptomen der Demenz unterscheiden. Bei einer Erkrankung lässt nicht nur das Erinnerungsvermögen nach, sondern die Betroffenen haben im Laufe der Krankheit Schwierigkeiten mit alltäglichen Dingen und Routinehandlungen. Für eine möglichst lange Erhaltung der Lebensqualität der Patienten und der Einleitung von Präventionsmaßnahmen ist eine frühe Diagnose dennoch wichtig. Sie ist aber gleichzeitig auch schwierig und aufwendig, da die Erkrankung schon Jahre vor dem ersten Auftreten der Symptome – meist in der Pubertät – beginnt und nur durch bildgebende Verfahren im Gehirn erkannt werden kann. Der Verlauf der Demenz wird meist in drei Stadien unterteilt.

Wie kann man aber schon im frühen Stadium Anzeichen für eine Demenzerkrankung erkennen?

Leichte kognitive Einschränkungen: Betroffene können sich beispielsweise sehr schwer konzentrieren und ihre Merkfähigkeit lässt nach. Sie vergessen alltägliche Dinge wie Namen, Telefonnummern oder ganze Verabredungen. Des Weiteren haben sie Schwierigkeiten, komplexere Zusammenhänge zu erkennen. Auch das Verlegen von Gegenständen ist typisch für dieses Krankheitsbild.

Schwierigkeiten in der Sprache: Demenzkranke leiden an Wortfindungsstörungen und können somit nur mit Mühe Sätze produzieren. Sie tun sich außerdem schwer, Gesprächsverläufen zu folgen und wiederholen bereits Gesagtes.

Räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme in ungewohnter Umgebung

Mögliche Schlafstörungen

Persönlichkeits- und Verhaltensveränderungen: Patienten wirken bedrückt, niedergeschlagen und ängstlich. Sie schämen sich für ihre Veränderungen und Fehler und wollen diese deswegen vertuschen. Dieser Punkt unterscheidet das Symptom zur Depression. Innere Unruhe, Gereiztheit und Stimmungsschwankungen sind weitere Folgen der kognitiven Einschränkungen. 

 

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