Berufsalltag managen

Die Gruppe im Unternehmen – Was man bei der Teambildung beachten muss

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Auf einen Blick:

1. Seite: Gruppenkohäsion

2. Seite: Der Umgang mit Gruppendenken

3. Seite: Die vier Phasen der Teambildung

4. Seite: Die fünf Fehlfunktionen eines Teams

 

Seite 3 - Die vier Phasen der Teambildung

Der US-amerikanische Psychologe Bruce Tuckman entwickelte bereits 1965 ein Phasenmodell für die Teamentwicklung. Dieses beschreibt vier aufeinander folgende Entwicklungsschritte für Gruppen:

1.    Forming

2.    Storming

3.    Norming

4.    Performing

In der ersten Phase herrscht noch Unsicherheit und Verwirrung. Die Teammitglieder müssen sich erst kennenlernen, bevor sie sich in der zweiten Phase, dem Storming, mit der Prioritätensetzung auseinandersetzen müssen. Hier kommt es häufig zu Unstimmigkeiten, bis die Normen und Regeln sich in der dritten Phase etablieren. Die Teammitglieder haben ihre Rollen gefunden, sodass sich das Team verstärkt seiner Aufgabe zuwenden kann. Eine konstante Leistungserbringung wird in der vierten Phase erreicht, in der die Teammitglieder erfolgreich zusammenarbeiten und die Rollen durchaus flexibel wechseln können.

 

Es handelt sich hierbei um keinen Automatismus. Eine gute Teambildung zeichnet sich durch die intensive Arbeit der Mitarbeiter aus. Es kann sein, dass die einzelnen Phasen wiederholt durchgemacht werden müssen, wenn beispielsweise ein neues Teammitglied in ein bestehendes Team eintritt oder sich die Aufgabenstellung ändert. Doch der Aufwand lohnt sich. Das Resultat ist eine Win-win-Situation.

 

Ein idealtypisches Arbeitsteam sollte alle erforderlichen Kompetenzen in sich vereinen. Durch eignungsdiagnostische Maßnahmen kann festgestellt werden, welche Ressourcen fehlen, bzw. welche zu stark vertreten sind. Nach dem Abschluss einer wesentlichen Aufgabe ist es ratsam, ein bis zwei Tage außerhalb der gewohnten Arbeitsumgebung zu verbringen, um die Arbeitsprozesse tiefgreifend zu reflektieren. Bei Problemen, die sich nicht gruppenintern lösen lassen, empfiehlt es sich, einen externen Experten einzuschalten.

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