Berufsalltag managen

Die Gruppe im Unternehmen – Was man bei der Teambildung beachten muss

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Auf einen Blick:

1. Seite: Gruppenkohäsion

2. Seite: Der Umgang mit Gruppendenken

3. Seite: Die vier Phasen der Teambildung

4. Seite: Die fünf Fehlfunktionen eines Teams

 

Seite 2 - Der Umgang mit Gruppendenken

Hier sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass die Interaktion der Gruppenmitglieder ihr Verhalten prägt. Es entstehen informelle Normen und Standards, die angeben, welche Denkweisen innerhalb der Gruppe erwartet werden. Gleichzeitig konstruiert sich eine soziale Rangordnung der Individuen. Gruppenlösungen werden häufig erst dann erkannt, wenn sie von mindestens zwei Gruppenmitgliedern favorisiert werden. Ihre Qualität ist umso höher, je mehr Spezialwissen der einzelnen Mitarbeiter in den Diskussionsprozess eingebracht wird. Es ist daher ratsam, dass die Gruppenmitglieder zunächst unabhängig voneinander Lösungsansätze suchen, um eine größere Perspektivenvielfalt herzustellen.


Ein großes Problem von Gruppen ist die Illusion der Unverwundbarkeit. Diese äußert sich dadurch, dass Argumente, die der Gruppenmeinung widersprechen, abgewertet werden. Um dieser Gruppendynamik zu entkommen, muss jedes Mitglied die Rolle eines Kritikers übernehmen. Empfohlen wird auch, dass zusätzlich ein Gruppenmitglied den Advocatus Diaboli spielt und stets eine ablehnende Haltung einnimmt, wodurch die Suche nach Gegenargumenten gefördert wird.

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