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Die Gruppe im Unternehmen – Was man bei der Teambildung beachten muss

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„Der Erfolg eines Unternehmens liegt in der Summe der Erfolge seiner Mitarbeiter.“ – Eine Aufgabe des Personalmanagements ist es, die Zufriedenheit der Mitarbeiter des Unternehmens zu steigern und sie gleichzeitig zu motivieren. Dies steigert nicht nur die Attraktivität eines Unternehmens, sondern erhöht auch dessen Produktivität. Es gilt, die Individualziele der Mitarbeiter mit den Organisationszielen in Einklang zu bringen. Das soziale Miteinander ist zentral für erfolgreiche Unternehmen. Besonders effektive gemeinsame Arbeitsprozesse lassen sich realisieren, wenn es dem Personalmanagement gelingt, aus Gruppen Teams zu formen. Teams sind Gruppen mit einem besonders ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl.

Auf einen Blick:

1. Seite: Gruppenkohäsion

2. Seite: Der Umgang mit Gruppendenken

3. Seite: Die vier Phasen der Teambildung

4. Seite: Die fünf Fehlfunktionen eines Teams

 

Seite 1 - Gruppenkohäsion

In Unternehmen gibt es formelle und informelle Gruppen, die sich in der Art ihrer Entstehung unterscheiden. So findet die formelle Gruppe ihren Ursprung in der gewinnorientierten Planung des Unternehmens, während sich informelle Gruppen spontan und ungezwungen bilden. Außerdem sind Gruppen in der Dauer ihres Bestehens und den Beitrittsmöglichkeiten verschieden.

Teams gewähren „soziale Unterstützung“ und erhöhen so die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Sie erfüllen das Bedürfnis nach Sicherheit und Anerkennung. Das Ausmaß, in dem eine Gruppe eine kollektive Einheit bildet und sich die einzelnen Gruppenmitglieder zu der Gruppe hingezogen fühlen, bezeichnet man als Kohäsion.

Um einen internen Wettbewerb zu vermeiden, sollten die Anreizsysteme auf Kooperation ausgerichtet sein. Je mehr Interaktionsmöglichkeiten es zwischen den Gruppenmitgliedern gibt, desto stärker ist die Gruppenkohäsion. Höhere Kohäsion existiert tendenziell in kleineren und homogeneren Gruppen mit längerer Dauer des Zusammenseins. Die meisten Menschen fühlen sich in Gruppen mit bis zu fünf Mitgliedern am wohlsten.

Damit eine hohe Gruppenkohäsion zu mehr Produktivität führt, müssen sich die Mitglieder jedoch auch mit den Zielen ihrer Organisation identifizieren. Die Mitarbeiter des Unternehmens und die Organisationskultur müssen zueinander passen.

Bei der Führung eines Unternehmens sollten diese Aspekte im Sinne eines geschulten Personalmanagements beachtet werden. Weitere Aspekte, relevante Literatur und Softwarelösungen dazu können Sie unter anderem bei Haufe einsehen.

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