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Zahnfüllungen als Auslöser von Multiple Sklerose - Ein Erfahrungsbericht

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Amalgam ist eine Quecksilberverbindung, die in vielen Praxen noch als Zahnfüllung verwendet wird, obwohl sie hochgiftig ist. Bisher gingen viele Vermutungen davon aus, dass Multiple Sklerose genetisch bedingt ist. Tatsächlich konnte eine genaue Ursache der Autoimmunerkrankung bisher nicht bestimmt werden. Amalgam wird jedoch als externer Auslöser von MS für wahrscheinlich gehalten. Claudia Bombusch erzählt in ihrem ergreifenden Erfahrungsbericht, wie aus Zahnschmerzen eine MS entstand. Informieren Sie sich bei Impulsdialog über zahlreiche alltägliche und psychologische Themen, profitieren Sie von Erfahrungen Anderer oder gehen Sie gezielt Ihre ganz persönlichen Hürden und Probleme an.

 Auf einen Blick:

1. Seite: Amalgam als Ursache von MS

2. Seite: Der Kampf mit dem Zahnarzt

3. Seite: Entgiften, entgiften, entgiften

4. Seite: Mikronährstoffe und Detoxifikation

 

Multiple Sklerose - an jedem Zahn hängt immer auch ein ganzer Mensch

Meine Geschichte begann während meines Studiums. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich seit meiner Jugend zwei mit Amalgam gefüllte Backenzähne. Im Jahr 2001 bekam ich eine Wurzelfüllung im seitlichen Frontzahn. Bald darauf stellten sich depressive Verstimmungen, starke Müdigkeit und eine Gürtelrose (Herpes Zoster) ein. Ich überstand es und lebte damit. Im Jahr 2008 und 2009 folgten die beiden oberen Frontzähne und wurden ebenfalls wurzelbehandelt. Ich hatte immer wiederkehrende Blasenentzündungen. Zum Glück schaffte mein Körper es nach einigen Monaten die Oberhand zu gewinnen und ich wurde 2011 sehr überraschend doch noch schwanger. In dieser Zeit ging es mir sehr gut, was ich mir - wie ich leider heute weiß - über die Gesundheit meines Sohnes erkaufte. In einer Veröffentlichung über Amalgam steht, dass sich die (Quecksilber-) Belastung für den Organismus zu 50-60% auf den Säugling überträgt und damit den Blutkreislauf der Mutter entlastet! Mein Sohn ist soweit gesund, er hat keinerlei Auffälligkeiten oder Allergien und ich hoffe, dies bleibt weiterhin so. Zum Glück kann der Körper so einiges aushalten - nur leider hat jeder seine eigene, individuelle Belastungsgrenze.

Nach der Geburt (Kaiserschnitt) traten bei mir weitere körperliche Symptome auf. Ich hatte Schmerzen in den Händen und Füßen, besonders morgens nach dem Aufstehen, welche sich über den Tag dann legten. Ich bekam Druck auf den Ohren und Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen und Migräne. Ich fühlte mich schwach und nicht wirklich belastbar. Die Ärztin diagnostizierte Eisenmangel. In dieser Phase dachte ich mit keiner Silbe an eine ernste Erkrankung - ich hatte eine OP hinter mir und extremen Schlafmangel. Also sagte ich mir, es wird schon besser werden. Das tat es dann auch etwas und ich ging nach ein paar Jahren wieder arbeiten. Ich ließ mir die Amalgamfüllungen mit Cofferdam* entfernen, machte aber leider keine Ausleitung/Entgiftung.
(*ist ein elastischer Kunststoff oder Gummi, der den zu behandelnden Zahn vom restlichen Mundraum abschirmt)

Die Anforderungen im Arbeitsalltag waren hoch und meine Einsatzbereitschaft auch. Doch den Preis zahlte ich zwei Jahre später. Ich bekam Taubheitsgefühle in den Händen, Kribbeln in den Fingern und am Nacken zum Kopf hinauf. Mein linker Arm schmerzte und ich dachte: "Jetzt habe ich gleich einen Herzinfarkt."

Ich ging zum Arzt, der meinte in meinem Alter sei das doch sehr unwahrscheinlich, das komme vom Stress und seien nur Muskelverspannungen. Einige starke Kiefer- und Nackenverspannungen hatte ich tatsächlich, was ich auf meine sitzende Bürotätigkeit und den fehlenden Sport als Ausgleich zurückführen konnte. Also beruhigte ich mich erstmal innerlich und kam zu dem Schluss, es muss sich etwas ändern! Weniger Stress, gesündere Ernährung, mehr Bewegung. Ich verkürzte meine Arbeitszeit, kaufte ausschließlich Bio und Superfoods und ging auf den Wochenmarkt, wie ich es schon für meinen Sohn gemacht hatte, als dieser selbstgekochten Brei bekam.

Bevor die kürzeren Arbeitszeiten endlich bewilligt wurden, war ich auf dem Höhepunkt meines Stresslevels und bekam wieder eine heftige Gürtelrose. Danach bemerkte ich im operierten seitlichen Frontzahn von vor über zehn Jahren einen pochenden Schmerz und ließ das beim Zahnarzt abklären, dann ging es erst richtig los.

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 Immer sagte ich: "Ich möchte den Zahn ziehen lassen."

Zahnarzt 1 sagte: "Nein, da wäre keine Entzündung."
Zahnarzt 2 meinte: "Ja, das könnte eine Entzündung sein."
Wir öffnen den Zahn und machen eine neue Wurzelbehandlung: geöffnet, gesäubert, Medikament rein - es stellte sich keine Besserung ein, der Vorgang wurde wiederholt. Erneut Blasenentzündung. Dann kam ich langsam dahinter. Gibt es hier einen Zusammenhang? Laut der chinesischen Medizin sind die Zähne mit den Organen im Körper durch Meridiane verbunden und es überrascht nun niemand mehr, aber die Frontzähne werden Blase und Nieren zugeordnet.

Als ich meine Endontologin damit konfrontierte, lächelte sie mich ungläubig an und meinte, das wäre doch absolut unmöglich. Diese Frau wollte meinen Zahn unbedingt "retten", obwohl dieser zum einen schon 10 Jahre lang tot war und dazu noch hochgradig entzündet. Sie meinte, ich solle doch über eine Revision der Wurzelspitze nachdenken. Ich ging zu einem Spezialisten, wurde einmal mehr geröntgt und mir wurde erklärt wie diese Revision durchgeführt werden sollte.

Irgendwie kam mir das alles sehr surreal vor, wie sie alle panisch versuchten meinen Zahn zu retten - wo aber blieb der Mensch, gequält von Blasenentzündungen und mit den Nerven fast am Ende?

Immer sagte ich: "Ich möchte den Zahn ziehen lassen", ich musste darum fast schon betteln. Das häufigste Argument war: „Sie wollen doch nicht ohne Zähne herumlaufen, Sie sind noch so jung, mit heutigem medizinischem Stand/Mitteln könne man solche Zähne noch retten!" Ja, vielleicht kann man das, aber mein Zahn war eine Belastung für meinen Körper, das merkte ich deutlich: also Schönheit vs. Gesundheit.

Ich entschied: Der Zahn kommt raus! Bei einem Implantologen wurden Abdrücke gemacht für das Provisorium, es dauerte alles ziemlich lange. Zu lange für meinen Körper: Er reagierte prompt mit einer chronischen Blasenentzündung, welche ich über Tage nicht mehr in den Griff bekam. Nach einer durchwachten Nacht fuhr ich zum Arzt und verlangte den Zahn sofort zu ziehen - er tat es. Eine große Entzündung war vorhanden. Die Blasenentzündung wurde am gleichen Tag schon viel besser. Am nächsten Tag war sie so gut wie weg und kam bis heute nicht wieder, sehr zu meiner Freude!

Doch dann der nächste weitreichende Fehler: Die Lücke muss geschlossen werden. Ein Implantat sollte hinein. Ich bestand nach der Extraktion darauf, die Entzündung heilen zu lassen und auf keinen Fall ein Sofortimplanat zu setzen. Einen Monat hatte mein Körper laut Arzt dafür Zeit und es ging mir insgesamt viel besser.

Nach 1,5 Wochen kam der alles zerstörende Schub

Dann kam der Tag, an dem das Implantat gesetzt wurde. Der Arzt meinte noch, dass die Wunde noch nicht zu 100% ausgeheilt sei - implantierte aber trotzdem. Auf meine Frage, ob das Titanimplantat gut verträglich sei, kam die Antwort wie aus dem Schulbuch: Titan sei absolut verträglich und allergiefrei! Nach 1,5 Wochen kam dann der alles zerstörende "SCHUB". Von einem Tag auf den anderen bekam ich plötzlich unerklärliche Symptome: Schwindel, Übelkeit, Muskelschmerzen- und zuckungen, Sehstörungen und Durchfall. Es war sehr heiß an jenem Tag. Alle meinten, ich hätte zu wenig getrunken und mir einen Virus eingefangen. Mir dämmerte aber recht schnell, was hier los war und ich recherchierte im Internet.

(An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich durch den Bericht von Frau Pfeiffer-Stolz auf der Seite von Herrn Dr. Schnitzer erst wirklich dahintergekommen bin, was mit mir los ist.)

Zum Glück war ich schon vorher sensibilisiert und wusste recht zeitnah, dass es nur vom Implantat kommen konnte, denn das war der einzige größere Eingriff bzw. die einzige größere Veränderung. Ich forschte lange, denn die Symptome waren mein einziger Anhaltspunkt. Mir erschien jedoch einleuchtend, dass ich eine Titanunverträglichkeit haben könnte. Oder die Entzündung, die nicht richtig ausgeheilt war, war noch da. Ich suchte lange nach einem ganzheitlichen Zahnarzt, der mich hoffentlich unterstützen würde. Ich stieß auf einen Zahnarzt in der Nähe von Tübingen und ging schnellstmöglich in seine Praxis. Dort ließ ich verschiedene Bluttests durchführen. Es wurden folgende Stoffe getestet: Amalgam (Quecksilber), Toxine von wurzeltoten Zähnen, Gold, Titan, Legierung Nickel.

Auf reines Titan sprang mein Körper nicht an, aber die Toxine bzw. die Entzündungswerte in meinem Blut waren stark erhöht. Die restlichen Ergebnisse stehen noch aus. Sicher ist jedoch, dass ich meine wurzelgefüllten Zähne ziehen werden lasse!

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Mir ging es zunehmend schlechter

Mir ging es zunehmend schlechter. Ich war nicht mehr in der Lage einen Arbeitstag zu überstehen, ohne danach extrem geschwächt nach Hause zu kommen: müde, erschöpft, brennende Augen, Übelkeit und Durchfall. Ich versuchte mich mit Curcuma und gesundem Essen selbst zu heilen. Ich ging viel an die Luft. Dies tat mir auch gut, aber keine langfristige Besserung stellte sich ein. Beim Laufen hatte ich das Gefühl, meine Beine und Knie wären aus Gummi und sie würden jeden Moment wegbrechen.

Ich fühlte mich so krank wie noch nie zuvor, versuchte mich aufzurappeln, aber schaffte es nicht. Ich hatte das Gefühl, wie eingeschnürt zu sein, nicht richtig atmen zu können, hatte Probleme mich zu konzentrieren sowie Wortfindungsstörungen. An einem Abend war ich das Wochenende über alleine daheim. Ich war nach der Arbeit sehr erschöpft und bekam Kopfschmerzen. Die Symptomatik verstärkte sich so sehr, dass ich daran dachte, den Notarzt zu rufen.

Ich beruhigte mich und fasste einen Plan.
Am nächsten Tag rief ich in der Praxis in der Nähe von Tübingen an und fragte nach einem guten Kieferchirurgen, der mir das Implantat entfernen könnte. Ich erhielt einen Namen und eine Telefonnummer und am gleichen Tag noch einen Termin.

Ich dachte, ich müsste wieder Überzeugungsarbeit leisten, aber ich wurde zum ersten Mal sehr positiv überrascht. Der Doktor war sehr nett, schenkte mir Gehör und ich bekam den Eindruck, dass er das nicht zum ersten Mal hörte. Er nickte und beruhigte mich und sagte dann:„Ja, das Implantat muss raus!"

Am nächsten Tag entfernte er es.
Mir ging es seitdem schon um einiges besser. Die besagten Symptome waren fast komplett weg ;)

Entgiften, entgiften, entgiften

Aber ich weiß, dass jetzt der entscheidende Teil von mir zu leisten ist. Entgiften, entgiften, entgiften, Zähne, die eine Wurzelbehandlung hatten, entfernen lassen, gesunde Ernährung, Sport und Entspannung...
Ich möchte mich wieder gesund fühlen und Frau Pfeiffer-Stolz in ihrer Einstellung beipflichten, denn auch ich sehe die meisten Autoimmunerkrankungen nun mit anderen Augen. Ich dachte früher: Multiple Sklerose - darunter kann ich mir gar nichts vorstellen, das betrifft nur andere, mich nicht - dabei war ich schon mitten drin.

Leider sind viele Menschen nur allzu gern bereit, nicht auf sich selbst, sondern auf sogenannte Fachleute zu hören. Ein Arzt sagte einmal zu mir, dass manche Ärzte es nicht besser wissen und auch nichts anderes lernen im Medizinstudium als Symptome mit Medikamenten ruhig zu stellen. Trotzdem habe ich auch einige Lichtblicke unter Medizinern erlebt und bin auch sehr dankbar für ihre Hilfe und Ehrlichkeit.

Wie viele andere Menschen will ich noch nicht aufgeben. Meist merkt man erst sehr spät, welcher der richtige Weg ist. Der Anfang ist hiermit jedoch bereits gemacht. Ich werde versuchen, mein Wissen zu teilen und sehen, was geschieht. Es braucht Zeit und Hoffnung in Anbetracht der Tatsache, dass so viele Menschen mit den gleichen Giften belastet sind.

Dies betrifft auch bereits Kinder. Einige sind, wie schon erwähnt, bereits Belastungen im Mutterleib (Amalgam) ausgesetzt. Weiterhin stehen auch Stoffe aus Lebensmitteln (degenerierte Lebensmittel, Aspartam in „Light"- Produkten) unter Verdacht. Auch Belastungen durch Aluminium sowie Medikamentenrückstände in unserem Wasser und in der Luft (Müllverbrennungsanlagen) können – wenn auch derzeit noch geringen - Einfluss darauf haben, ob wir gesund bleiben. In geringen Mengen kann der Mensch es sicher kompensieren. In großen Mengen kann es vor allem für kleinere Kinder dauerhaft zur Belastung werden, wenn weitere Risikofaktoren hinzukommen.

Die Geschichte von Herrn Böttcher zeigte mir, dass auch Belastungen aus Holzschutzmitteln diese Symptome verursachen können (hilfreich war hier ein Gentest).

Ich wünsche allen beste Gesundheit und Freude am Leben, besonders an den kleinen Dingen.

Autor: Claudia Brigitta Bombusch

Für Fragen zu Ihren Erfahrungen können Sie sich direkt an Fr. Bombusch wenden unter:
claboom@gmx.net

 

Amalgam - eine gefährliche Zahnfüllung?

Die von Frau Claudia Bombusch beschriebene Entgiftung im Erfahrungsbericht greifen wir für Sie auf und erläutern zudem, welchen Einfluss die Gabe von Mikronährstoffen bei der Erkrankung Multiple Sklerose hat. 

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Amalgam ist eine Legierung des Quecksilbers und wird in der Zahnmedizin bis heute als Zahnfüllung verwendet bei kariösen Zähnen. Die Metallmischung aus Silber, Zinn, Kupfer und Quecksilber wird von der gesetzlichen Krankenkasse vollständig gezahlt und ist bis heute eine Alternative zur Kunststofffüllung.

Amalgam - diese Art der Zahnfüllung ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen, da bei jedem Kauen geringe Mengen aus der Füllung gelöst werden und Quecksilber so in den Körper gelangt. Einen Austausch von intakten Amalgam-Füllungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse grundsätzlich nicht. Ein Mehraufwand kann bei gesetzlich Versicherten gezahlt werden, um eine Amalgamversorgung zu umgehen mit zum Beispiel Komposit (ein zahnfarbenes, plastisches Zahnfüllmaterial).

 

Ganzheitlicher Ansatz zur Behandlung von MS

Dem „blinden“ Vertrauen in schulmedizinischen Maßnahmen bei der Erkrankung Multiple Sklerose kann eine eigene Behandlung auf biologischer Basis entgegengesetzt bzw. ergänzt werden. Im Folgenden finden Sie einige Anregungen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Die Gabe von Mikronährstoffen wird angesprochen sowie das Vorgehen bei einer Entgiftung bei Multipler Sklerose.

  

Mikronährstoffe

Vitamin D, welches unter Einwirkung von Sonnenlicht vom Körper selbst gebildet wird, kann die Schubrate verringern. Dafür reichen in Sommermonaten schon wenige Minuten an der Sonne aus. Die Ermittlung des Serospiegels von 25-OH-Vitamin D und Calcium sollte in regelmäßigen Abständen bestimmt werden, da der Spiegel saisonalen Schwankungen unterliegt.

 

Vitamin B12 wird benötigt bei der Remyelenisierung des Körpers nach beispielsweise einem akuten MS-Schub. Zur Überprüfung des Vitamin-B12-Bedarfs kann der Marker Methylmalonsäure im Urin herangezogen werden.

 

Pantothensäure bei Müdigkeit und muskulären Defiziten ist sie ein wichtiger Schlüsselnährstoff. Die Tagesdosierung liegt zwischen 100-1000 mg.

 

Ob ein Kaliummangel vorliegt oder nicht, lässt sich am ehesten bei einer Vollblutuntersuchung herausstellen (Vollblutspiegelmessung von Kalium, Magnesium und Calcium). Liegt dieser vor, kann er Müdigkeit, muskuläre Spasmen, Verstopfung und muskuläre Adynamie verstärken. 

 

Vitamin Q10 hat eine hohe Bedeutung für den Elektronentransport und die Energiegewinnung in unseren Körperzellen. Es kann die muskuläre Ausdauerleistung verbessern und hat zudem eine potente antioxidative Wirkung an der Zellmembran der Myelinscheide. Die individuelle Dosierung sollte sich an mindestens 2,4 mg/l im Vollblutspiegel orientieren.

 

Weitere neuroprotektiv wirkende Mikronährstoffe wie Benfotiamin und Acetyl-L-Carnitin sind empfehlenswert sowie Magnesium, Calcium, Kalium und Kreatin, um die Leistungsfähigkeit der Muskeln zu verbessern.

 

Die Umstellung der Ernährung hin zu einer qualitativ hochwertigen, rein pflanzlichen Frischkost, die unter gesundheitsförderlichen Aspekten zusammengestellt ist und dabei lecker schmeckt, wird den MS-Patienten mit einer Vielzahl von wichtigen Vitaminen versorgen. Vor einer Ernährungsumstellung ist eine Blutuntersuchung im Labor zu empfehlen, um das Blut auf potenziellen Typ III Nahrungsmittelallergenen zu untersuchen.

 

Detoxifikation

Die Einwirkung von schädigenden Substanzen auf den Organismus (egal, ob chemischer, physikalischer oder biologischer Art) können vielfältige Auswirkungen auf die Symptome und den Verlauf der MS haben. Wichtige Stoffe sind Metalle (vor allem Quecksilber) und Umweltchemikalien wie Pyrethroide (synthetische Insektizide). Die Diagnostik bei Metallen kann durch einen Provokationstest durchgeführt werden (Infusionen von Metall bindenden Substanzen). Nach dem Test wird der Urin des MS-Patienten untersucht. Nach den Ergebnissen kann ein individueller Therapieplan erstellt werden, indem es u.a. zur fachgerechten Ausleitung der Metalle kommt. Andere Methoden zur Schwermetalldiagnostik sind eine Haar-Mineral-Analyse, Spektralphotometrie und die Chelat-Probeinfusion.

 

Quellen:

Multiple Sklerose - Naturheilkundliche Therapieansätze von Heilpraktiker Dirk-Rüdiger Noschinski  http://www.paracelsus-magazin.de/alle-ausgaben/44-heft-062010/476-multiple-sklerose-naturheilkundliche-therapieansaetze.html

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Ein Kommentar

Sehr eindrucksvolle Geschichte, danke fürs Teilen. Ich habe selber viele Probleme mit meinen Zähnen und es ist gut zu wissen, zu was die Behandlung alles führen kann. Allerdings ist mir aus dem Bericht nicht klargeworden, ob das alles wirklich was mit MS zu tun hat. Haben Sie schon eine Diagnose bekommen? Wie geht es Ihnen mittlerweile?
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Kathrin

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