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Zahnfüllungen als Auslöser von Multiple Sklerose - Ein Erfahrungsbericht

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Amalgam ist eine Legierung des Quecksilbers und wird in der Zahnmedizin bis heute als Zahnfüllung verwendet bei kariösen Zähnen. Die Metallmischung aus Silber, Zinn, Kupfer und Quecksilber wird von der gesetzlichen Krankenkasse vollständig gezahlt und ist bis heute eine Alternative zur Kunststofffüllung.

Amalgam - diese Art der Zahnfüllung ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen, da bei jedem Kauen geringe Mengen aus der Füllung gelöst werden und Quecksilber so in den Körper gelangt. Einen Austausch von intakten Amalgam-Füllungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse grundsätzlich nicht. Ein Mehraufwand kann bei gesetzlich Versicherten gezahlt werden, um eine Amalgamversorgung zu umgehen mit zum Beispiel Komposit (ein zahnfarbenes, plastisches Zahnfüllmaterial).

 

Ganzheitlicher Ansatz zur Behandlung von MS

Dem „blinden“ Vertrauen in schulmedizinischen Maßnahmen bei der Erkrankung Multiple Sklerose kann eine eigene Behandlung auf biologischer Basis entgegengesetzt bzw. ergänzt werden. Im Folgenden finden Sie einige Anregungen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Die Gabe von Mikronährstoffen wird angesprochen sowie das Vorgehen bei einer Entgiftung bei Multipler Sklerose.

  

Mikronährstoffe

Vitamin D, welches unter Einwirkung von Sonnenlicht vom Körper selbst gebildet wird, kann die Schubrate verringern. Dafür reichen in Sommermonaten schon wenige Minuten an der Sonne aus. Die Ermittlung des Serospiegels von 25-OH-Vitamin D und Calcium sollte in regelmäßigen Abständen bestimmt werden, da der Spiegel saisonalen Schwankungen unterliegt.

 

Vitamin B12 wird benötigt bei der Remyelenisierung des Körpers nach beispielsweise einem akuten MS-Schub. Zur Überprüfung des Vitamin-B12-Bedarfs kann der Marker Methylmalonsäure im Urin herangezogen werden.

 

Pantothensäure bei Müdigkeit und muskulären Defiziten ist sie ein wichtiger Schlüsselnährstoff. Die Tagesdosierung liegt zwischen 100-1000 mg.

 

Ob ein Kaliummangel vorliegt oder nicht, lässt sich am ehesten bei einer Vollblutuntersuchung herausstellen (Vollblutspiegelmessung von Kalium, Magnesium und Calcium). Liegt dieser vor, kann er Müdigkeit, muskuläre Spasmen, Verstopfung und muskuläre Adynamie verstärken. 

 

Vitamin Q10 hat eine hohe Bedeutung für den Elektronentransport und die Energiegewinnung in unseren Körperzellen. Es kann die muskuläre Ausdauerleistung verbessern und hat zudem eine potente antioxidative Wirkung an der Zellmembran der Myelinscheide. Die individuelle Dosierung sollte sich an mindestens 2,4 mg/l im Vollblutspiegel orientieren.

 

Weitere neuroprotektiv wirkende Mikronährstoffe wie Benfotiamin und Acetyl-L-Carnitin sind empfehlenswert sowie Magnesium, Calcium, Kalium und Kreatin, um die Leistungsfähigkeit der Muskeln zu verbessern.

 

Die Umstellung der Ernährung hin zu einer qualitativ hochwertigen, rein pflanzlichen Frischkost, die unter gesundheitsförderlichen Aspekten zusammengestellt ist und dabei lecker schmeckt, wird den MS-Patienten mit einer Vielzahl von wichtigen Vitaminen versorgen. Vor einer Ernährungsumstellung ist eine Blutuntersuchung im Labor zu empfehlen, um das Blut auf potenziellen Typ III Nahrungsmittelallergenen zu untersuchen.

 

Detoxifikation

Die Einwirkung von schädigenden Substanzen auf den Organismus (egal, ob chemischer, physikalischer oder biologischer Art) können vielfältige Auswirkungen auf die Symptome und den Verlauf der MS haben. Wichtige Stoffe sind Metalle (vor allem Quecksilber) und Umweltchemikalien wie Pyrethroide (synthetische Insektizide). Die Diagnostik bei Metallen kann durch einen Provokationstest durchgeführt werden (Infusionen von Metall bindenden Substanzen). Nach dem Test wird der Urin des MS-Patienten untersucht. Nach den Ergebnissen kann ein individueller Therapieplan erstellt werden, indem es u.a. zur fachgerechten Ausleitung der Metalle kommt. Andere Methoden zur Schwermetalldiagnostik sind eine Haar-Mineral-Analyse, Spektralphotometrie und die Chelat-Probeinfusion.

 

Quellen:

Multiple Sklerose - Naturheilkundliche Therapieansätze von Heilpraktiker Dirk-Rüdiger Noschinski  http://www.paracelsus-magazin.de/alle-ausgaben/44-heft-062010/476-multiple-sklerose-naturheilkundliche-therapieansaetze.html

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Ein Kommentar

Sehr eindrucksvolle Geschichte, danke fürs Teilen. Ich habe selber viele Probleme mit meinen Zähnen und es ist gut zu wissen, zu was die Behandlung alles führen kann. Allerdings ist mir aus dem Bericht nicht klargeworden, ob das alles wirklich was mit MS zu tun hat. Haben Sie schon eine Diagnose bekommen? Wie geht es Ihnen mittlerweile?
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Kathrin

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