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Zahnfüllungen als Auslöser von Multiple Sklerose - Ein Erfahrungsbericht

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Mir ging es zunehmend schlechter

Mir ging es zunehmend schlechter. Ich war nicht mehr in der Lage einen Arbeitstag zu überstehen, ohne danach extrem geschwächt nach Hause zu kommen: müde, erschöpft, brennende Augen, Übelkeit und Durchfall. Ich versuchte mich mit Curcuma und gesundem Essen selbst zu heilen. Ich ging viel an die Luft. Dies tat mir auch gut, aber keine langfristige Besserung stellte sich ein. Beim Laufen hatte ich das Gefühl, meine Beine und Knie wären aus Gummi und sie würden jeden Moment wegbrechen.

Ich fühlte mich so krank wie noch nie zuvor, versuchte mich aufzurappeln, aber schaffte es nicht. Ich hatte das Gefühl, wie eingeschnürt zu sein, nicht richtig atmen zu können, hatte Probleme mich zu konzentrieren sowie Wortfindungsstörungen. An einem Abend war ich das Wochenende über alleine daheim. Ich war nach der Arbeit sehr erschöpft und bekam Kopfschmerzen. Die Symptomatik verstärkte sich so sehr, dass ich daran dachte, den Notarzt zu rufen.

Ich beruhigte mich und fasste einen Plan.
Am nächsten Tag rief ich in der Praxis in der Nähe von Tübingen an und fragte nach einem guten Kieferchirurgen, der mir das Implantat entfernen könnte. Ich erhielt einen Namen und eine Telefonnummer und am gleichen Tag noch einen Termin.

Ich dachte, ich müsste wieder Überzeugungsarbeit leisten, aber ich wurde zum ersten Mal sehr positiv überrascht. Der Doktor war sehr nett, schenkte mir Gehör und ich bekam den Eindruck, dass er das nicht zum ersten Mal hörte. Er nickte und beruhigte mich und sagte dann:„Ja, das Implantat muss raus!"

Am nächsten Tag entfernte er es.
Mir ging es seitdem schon um einiges besser. Die besagten Symptome waren fast komplett weg ;)

Entgiften, entgiften, entgiften

Aber ich weiß, dass jetzt der entscheidende Teil von mir zu leisten ist. Entgiften, entgiften, entgiften, Zähne, die eine Wurzelbehandlung hatten, entfernen lassen, gesunde Ernährung, Sport und Entspannung...
Ich möchte mich wieder gesund fühlen und Frau Pfeiffer-Stolz in ihrer Einstellung beipflichten, denn auch ich sehe die meisten Autoimmunerkrankungen nun mit anderen Augen. Ich dachte früher: Multiple Sklerose - darunter kann ich mir gar nichts vorstellen, das betrifft nur andere, mich nicht - dabei war ich schon mitten drin.

Leider sind viele Menschen nur allzu gern bereit, nicht auf sich selbst, sondern auf sogenannte Fachleute zu hören. Ein Arzt sagte einmal zu mir, dass manche Ärzte es nicht besser wissen und auch nichts anderes lernen im Medizinstudium als Symptome mit Medikamenten ruhig zu stellen. Trotzdem habe ich auch einige Lichtblicke unter Medizinern erlebt und bin auch sehr dankbar für ihre Hilfe und Ehrlichkeit.

Wie viele andere Menschen will ich noch nicht aufgeben. Meist merkt man erst sehr spät, welcher der richtige Weg ist. Der Anfang ist hiermit jedoch bereits gemacht. Ich werde versuchen, mein Wissen zu teilen und sehen, was geschieht. Es braucht Zeit und Hoffnung in Anbetracht der Tatsache, dass so viele Menschen mit den gleichen Giften belastet sind.

Dies betrifft auch bereits Kinder. Einige sind, wie schon erwähnt, bereits Belastungen im Mutterleib (Amalgam) ausgesetzt. Weiterhin stehen auch Stoffe aus Lebensmitteln (degenerierte Lebensmittel, Aspartam in „Light"- Produkten) unter Verdacht. Auch Belastungen durch Aluminium sowie Medikamentenrückstände in unserem Wasser und in der Luft (Müllverbrennungsanlagen) können – wenn auch derzeit noch geringen - Einfluss darauf haben, ob wir gesund bleiben. In geringen Mengen kann der Mensch es sicher kompensieren. In großen Mengen kann es vor allem für kleinere Kinder dauerhaft zur Belastung werden, wenn weitere Risikofaktoren hinzukommen.

Die Geschichte von Herrn Böttcher zeigte mir, dass auch Belastungen aus Holzschutzmitteln diese Symptome verursachen können (hilfreich war hier ein Gentest).

Ich wünsche allen beste Gesundheit und Freude am Leben, besonders an den kleinen Dingen.

Autor: Claudia Brigitta Bombusch

Für Fragen zu Ihren Erfahrungen können Sie sich direkt an Fr. Bombusch wenden unter:
claboom@gmx.net

 

Amalgam - eine gefährliche Zahnfüllung?

Die von Frau Claudia Bombusch beschriebene Entgiftung im Erfahrungsbericht greifen wir für Sie auf und erläutern zudem, welchen Einfluss die Gabe von Mikronährstoffen bei der Erkrankung Multiple Sklerose hat. 

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Ein Kommentar

Sehr eindrucksvolle Geschichte, danke fürs Teilen. Ich habe selber viele Probleme mit meinen Zähnen und es ist gut zu wissen, zu was die Behandlung alles führen kann. Allerdings ist mir aus dem Bericht nicht klargeworden, ob das alles wirklich was mit MS zu tun hat. Haben Sie schon eine Diagnose bekommen? Wie geht es Ihnen mittlerweile?
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Kathrin

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