Berufsalltag managen

Drei Wege des Stressmanagements

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Auf einen Blick:

1. Seite: Überblick Stressbewältigung

2. Seite: Stressbewältigungsstrategien

3. Seite: Individuelle Bewältigungsmöglichkeiten

Seite 3 - Individuelle Bewältigungsmöglichkeiten

Insgesamt gibt es eine sehr breite Palette von Möglichkeiten, um das Erleben von Stress zu verringern. Dabei kann man nicht allgemein sagen, welche Möglichkeit in welcher Situation die beste ist. Zu unterschiedlich sind die jeweiligen Situationen und zu unterschiedlich sind vor allem auch die betroffenen Personen mit ihren persönlichen Werten, Zielen und Fähigkeiten. Wenn Sie z. B. immer auf die Unterstützung einer anderen Person angewiesen sind, um sich von ihrem Stress zu erleichtern, dann kann es schwierig werden, wenn mal niemand Zeit hat. Dann ist es gut, wenn Sie noch andere Wege kennen und beherrschen, um sich Entlastung zu verschaffen.

Wesentliches Ziel ist damit eine Flexibilität im Umgang mit den verschiedenen Möglichkeiten der Stressbewältigung, die sich an den jeweiligen Situationsmerkmalen, an Ihren eigenen Fähigkeiten und an Ihren jeweils aktuellen Bedürfnissen orientieren. Dies wird es Ihnen ermöglichen, für belastende Situationen eine große Anzahl an Bewältigungsmöglichkeiten zur Verfügung zu haben und dann die für den speziellen Fall beste Möglichkeit auszuwählen und einzusetzen. Das kann in einem Fall eine direkte Handlung zur Beseitigung eines Stressors sein (z. B. Wechsel des Arbeitsplatzes), während in einem anderen Fall ein Ansetzen an der Stressreaktion (z. B. ein langer Waldlauf nach einem stressigen Arbeitstag) vorteilhafter ist.
Ein erster hilfreicher Schritt in Richtung einer besseren Stressbewältigung kann darin bestehen, sich mit den Bewältigungsmöglichkeiten auseinander zu setzen, die man bisher genutzt hat. Hilfreich ist es außerdem, sich Gedanken zu machen über eventuell notwendige, zusätzliche Möglichkeiten, über die wir noch verfügen. So könnte jemandem, der sich bisher meistens über eher körperliche Methoden erholt hat (z. B.nach einem stressigen Tag abends in die Sauna gehen), auffallen, dass er bisher kaum an den Stressoren selbst oder an seinen gedanklichen Bewertungen dieser Stressoren angesetzt hat. Um ein persönliches „Anti- Stress-Programm“ zu entwickeln, ist es also wichtig, sich mit seinen bestehenden Stressbelastungen zu beschäftigen und die eigenen „Stressbereiche“ ausfindig zu machen.

Wie sieht Ihr individuelles Stressverhalten genau aus?
Wenn Sie sich selbst analysiert haben, können Sie die Warnzeichen schneller deuten und besser mit den Situationen im Alltag umgehen. Wir helfen Ihnen heraus zu finden, welcher Stresstyp sie sind. Wenn Sie das bereits wissen, können Sie gezielt damit anfangen, sich zu erholen und besser zu fühlen. Wenn Sie richtig mit Stress umgehen, werden auch die Stresssymptome nachlassen. Die Verspannungen, Haltungs- und Gelenkschmerzen werden sich verringern. Sie werden nicht mehr von den Kopfschmerzen geplagt. Auch werden Sie merken, dass ihre Leistung verbessert wird und Sie weniger erschöpft sind.
Handeln Sie jetzt und reduzieren Sie ihren Stress. Wenn Sie über einen langen Zeitraum hinweg die Warnsignale ignorieren und weitermachen wie bisher, wird es nicht lange dauern, bis Sie komplett energie- und antrieblos sind. Diagnose: Burnout. Prävention ist besser als Nachsorge. Holen Sie sich deshalb unsere Lernmappe zum „Stressmanagement oder das Modul "Stressressistenz", um besser mit Stress in allen Lebenslagen umzugehen und Ihre Lebensqualität dauerhaft zu verbessern.

 



Foto: Johannes Wobus

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