Berufsalltag managen

Drei Wege des Stressmanagements

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Viele Menschen beschweren sich darüber, dass sie gestresst sind. Dabei können die Auslöser sehr unterschiedlich sein: Job, Studium, Familie, Freunde. Vielleicht ist es ja auch eine Kombination aus allem. Fest steht, dass wir nicht momentan gestresst sind, sondern dass Stress in unserer modernen Gesellschaft ein Dauerzustand ist. Wir können ihm nicht komplett entkommen, wenn wir mit dem Tempo der Welt mithalten wollen, wenn wir nicht stehen bleiben wollen. Deshalb bedarf es Strategien, um trotz dieser Umstände lebensfroh und leistungsfähig zu bleiben. Impulsdialog zeigt Ihnen Techniken zur Entspannung und Stressreduktion, die Ihr Leben enorm verändern werden.

Auf einen Blick:

1. Seite: Überblick Stressbewältigung

2. Seite: Stressbewältigungsstrategien

3. Seite: Individuelle Bewältigungsmöglichkeiten

 

Seite 1 - Überblick Stressbewältigung

Wir können in verschiedener Weise mit unserem Stress umgehen. Zum einen können wir versuchen, die Stressoren „auszuschalten“ bzw. ganz zu reduzieren. Man spricht hier von einer instrumentellen Bewältigung (z. B. Informationen suchen, Arbeitsaufgaben delegieren, Zeitplanungen verändern, Klärungsgespräche führen, Arbeitsaufgaben strukturieren, Prioritäten definieren, usw).

Zum anderen besteht eine weitere Variation in der Beurteilung, Überprüfung und Veränderung unserer Motive, Einstellungen und Bewertungen zu Einflüssen und Situationen. Man nennt diese Form kognitive Stressbewältigung (z.B. Leistungsansprüche senken oder anpassen, Schwierigkeiten als Herausforderungen betrachten, sich am Positivem, Gelungenem und Erfreulichen orientieren und dankbar sein, am Ärger nicht festhalten, andere wertschätzen und nicht als Stressoren betrachten, usw.).
In dem palliativ-regenerativen Stressmanagement stehen die Regulierung und Kontrolle körperlicher und seelischer Stressreaktionen im Vordergrund. Dabei geht es um kurzfristige Effekte, aber auch langfristige Bewältigungsstrategien.
Kurzfristig: Sich mit Kino oder Fernsehen ablenken, sich körperlich abreagieren, entlastende Gespräche mit Freunden führen, Trost und Ermutigung suchen, sich kurz entspannen, bewusst ausatmen, sich etwas Gutes tun, Medikamente einnehmen (Psychopharmaka).
Langfristig: Einem Hobby nachgehen, Freundschaften pflegen, regelmäßige Entspannungsübungen durchführen, Sport treiben.
Alle drei Wege führen zu einem ausgeglicheneren Energiehaushalt, zu seelischer Stabilität und körperlicher Fitness.
Doch wie kann Stress konkret bewältigt werden, beziehungsweise wie kann man ausgeglichener und zufriedener werden?
 
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