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Das Prozessmodell gesundheitlichen Handelns (HAPA)

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Gute Vorsätze, die hat sich wohl jeder von uns schon einmal vorgenommen. Oft ist "Gesundheit" das große Stichwort und v.a. in den ersten Wochen des neuen Jahres ist es uns wirklich ernst mit "mehr Sport treiben", "10 Kilo abnehmen" oder endlich "mit dem Rauchen aufören". Aber irgendwo auf der Strecke passiert es dann: der anfängliche Enthusiasmus weicht der Ernüchterung, die Motivation ist dahin und wir verlieren das Ziel aus den Augen. Woran scheitern wir? Das HAPA-Modell hilft weiter.

Auf einen Blick:

1. Seite: Überblick Prozessmodell gesundheitlichen Handlens

2. Seite: Die Anwendung des HAPA

3. Seite: Nutzen des HAPA

4. Seite: Zusammenfassung

 

Seite 1 - Das Prozessmodell gesundheitlichen Handelns 

 

Das 1992 von Prof. Ralf Schwarzer entwickelte HAPA-Modell (Health Action Process Approach) dient der Unterstützung und Visualisierung der eigenen Ziele und veranschaulicht dabei auch die bisher erreichten Etappen. So können Motivationsschwankungen erkannt und der Selbstwille bestärkt werden. Das Modell soll uns aufzeigen, in welchen Phasen wir meistens scheitern und von unseren Zielen abkommen. Um diejenigen Phasen zu identifizieren, in welchen es uns an Konsequenz und Durchhaltevermögen mangelt, unterteilt es eine Handlung in die drei Phasen: die motivationale, die volitionale (Willensphase) und die aktive (Handlungs)-Phase. Derart strukturiert ist es möglich das eigene Verhalten zu analysieren und die Punkte aufzuspüren, an denen wir scheitern.


Das Prozessmodell versucht eine Erklärung und eine Vorhersage gesundheitschädigender, als auch fördernder Lebensweisen zu treffen. Mithilfe des HAPA-Modells wird meistens eine Lebensveränderung angestrebt, wofür ein gewisses Maß an Selbstinitiative nötig ist. Es zeigt weiterhin, welche Faktoren dazu führen, dass wir unsere Vorhaben und Pläne so häufig nicht in die Tat umsetzen und es nur bei Gedankenkonstrukten bleibt.

 

 

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