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Bluthochdruck und Psyche – Wie unser Geist den Blutdruck belastet

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Zu wenig Bewegung, rauchen oder ungesunde Ernährung – das sind die Faktoren die als Hauptursachen für hohen Blutdruck (Hypertonie) oder hohen Cholesterinspiegel angegeben werden. Mittlerweile reiht sich zunehmend das Wort „Stress“ in diese Reihe mit ein. Aber was hat es damit auf sich? Den alltäglich wahrgenommenen Stress mithilfe geeigneter Entspannungstechniken zu reduzieren kann Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden haben. Nutzen Sie Impulsdialog um durch Entspannungstechniken Ihr Stressempfinden zu regulieren und somit Einfluss auf Ihre körperlichen Reaktionen zu gewinnen.

Auf einen Blick:

1. Seite: Einleitung Bluthochdruck und Psyche

2. Seite: Folgen und Umgang

3. Seite: Zusammenfassung

 

Seite 1 - Einleitung Bluthochdruck und Psyche

 

In der Medizin weiß man seit langem, dass seelische Vorgänge unmittelbare Auswirkungen auf den Körper haben können – vor allem auf den Blutdruck. Denken Sie einfach einmal an eine Situation, in der Sie sich über Ihren Chef oder einen Arbeitskollegen aufregen mussten. Wenn Sie sich nun gedanklich intensiv in diese Situation hineinversetzen, reagiert bereits Ihr Körper leicht. In der Situation bewirkten die Gedanken und das Gefühl „Ärger“ viele Körperreaktionen: Hoher Herzschlag, muskuläre Anspannung, Hitzegefühle, Schweiß, Herzklopfen etc. Im Alltag ergeben sich ständig Situationen, die für uns emotionsauslösend sein können. Dies betrifft dabei die gesamte Spannweite an Emotionen, nicht nur Wut. Unsere Gefühle verändern dabei innerhalb von Sekunden unsere Herz-Kreislauf-Regulation. Die spürbarsten Folgen sind Bluthochdruck- und Pulsanstieg.

Der Umgang mit unseren Gefühlen ist somit sehr wichtig, gerade wenn es um unseren Blutdruck geht. Bei vielen Menschen mit Bluthochdruck lassen sich bestimmte Verhaltens- und Denkmuster wiederfinden, die langfristig zu vermehrter Frustration, Unzufriedenheit oder höherem Stresserleben führen. Beispielsweise fällt es vielen Patienten mit Bluthochdruck schwer, Gefühle, wie Trauer oder Ärger, in angemessener Form auszudrücken oder sich Luft zu machen. Hypertoniker halten quasi den Deckel auf dem Kochtopf. Die Folge: Der Druck wird immer höher. Gerade psychosomatische Patienten haben Schwierigkeiten Gefühle wahrzunehmen und demnach auch adäquat auszudrücken. Oft werden Gefühle verdrängt und überspielt. Zu groß ist vielleicht die Scheu sich vor Mitmenschen zu öffnen, „Schwäche zu zeigen“ oder (mögliche) Konflikte auszutragen.


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